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12-Millionen-Invest Merck Millipore erweitert Produktionskapazität für Fertigmedien

| Redakteur: Jörg Kempf

Merck Millipore, die Life-Science-Sparte von Merck, will 12 Millionen Euro in sein Werk Molsheim in Frankreich investieren. Mit dieser Summe soll die Produktionskapazität für Fertigmedien (Ready-To-Use (RTU) Media) erweitert werden.

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Udit Batra, President und CEO von Merck Millipore: „Diese Investition ist ein Signal unseres langfristigen Engagements für die Laborkunden von Merck Millipore in der Region und weltweit.“
Udit Batra, President und CEO von Merck Millipore: „Diese Investition ist ein Signal unseres langfristigen Engagements für die Laborkunden von Merck Millipore in der Region und weltweit.“
(Bild: Merck Millipore)

Darmstadt, Molsheim/Frankreich – Zudem will man so die Versorgung der Kunden in der Region und die Produktfamilien heipha/Hycon nachhaltig sichern, darunter Kontakt- und Sedimentationsplatten (ICRplus-Platten) und Agarstreifen für RCS-Systeme, die bei der Überwachung von Umgebungsluft und verdichteten Gasen eingesetzt werden.

„Wir wollen die zuverlässige Versorgung unserer Kunden mit Produkten sicherstellen, darunter Fertigmedien. Die Investition in das Werk Molsheim hilft uns bei diesem Ziel", sagt Udit Batra, President und CEO von Merck Millipore. „Der Standort Molsheim und der deutsche Standort heipha Eppelheim tragen beide weiter zur Erfüllung der steigenden Nachfrage unserer Kunden bei. Diese Investition ist ein Signal unseres langfristigen Engagements für die Laborkunden von Merck Millipore in der Region und weltweit.“

Diese Investition stützt sich auf die Kernkompetenzen von Merck Millipore bei der Medienentwicklung und Erfahrung bei der Medienproduktionstechnologie. Dabei wird die Produktionsfläche für Fertigmedien erweitert, und es gibt einen neuen Reinraum und zwei zusätzliche Fertigungsstrecken wie die in Eppelheim, wo ebenfalls weiter Fertigmedien hergestellt werden. Darüber hinaus werden die derzeitigen F&E-Labore aus verschiedenen wissenschaftlichen Fachgebieten zu einem Innovations-Center zusammengelegt, wo Lösungen für zukünftige Kundenbedürfnisse entwickelt werden.

Mit der erweiterten Produktionskapazität soll die weltweite Marktnachfrage gedeckt und sichergestellt werden, dass die Kapazität mit dem Marktwachstum Schritt halten kann. Merck hat die Produktfamilien heipha/Hycon 2011 im Rahmen der Übernahme der Biotest erworben, womit der Bereich sein Angebot in der industriellen Mikrobiologie erweitern konnte.

Molsheim war schon immer ein wichtiger Standort für Merck Millipore, seit das Werk 1972 in Betrieb genommen wurde. Im Werk Molsheim sind ca. 1030 Mitarbeiter beschäftigt. Neben laufenden F&E-Vorhaben fertigt Merck Millipore an diesem Standort Produkte für die Bereiche Bio Monitoring, Laborwasser sowie Biopharm Process Solutions.

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