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Quartalszahlen

Merck rechnet mit leichtem Umsatzwachstum im laufenden Jahr

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Umsatzerlöse stiegen um 7,4 %

Der Unternehmensbereich Healthcare erzielte im ersten Quartal 2015 ein Umsatzwachstum von 0,3 %. Unter Berücksichtigung positiver Währungseffekte in Höhe von 7,1 % stiegen die Umsatzerlöse insgesamt um 7,4 % auf 1,7 Milliarden Euro. Zum Wachstum trugen vor allem die Medikamente zur Behandlung von Diabetes (Glucophage) und von Herz-Kreislauferkrankungen (Concor) bei.

Unter Berücksichtigung positiver Währungseffekte wuchsen die Umsätze auf 164 Millionen Euro. Höhere Aufwendungen für Forschung und Entwicklung, die besonders in Projekte der Immunonkologie flossen, ausgelaufene Lizenzerlöse und die Rückgänge beim Multiple-Sklerose-Medikament Rebif – einem wichtigen Umsatzträger – überwogen positive Währungseffekte, sodass das EBITDA vor Sondereinflüssen des Unternehmensbereichs Healthcare im ersten Quartal 2015 um 3,8 % auf 461 Millionen Euro zurückging.

„Wir werden 2015 in erheblichem Maß in die Immunonkologie investieren und gemeinsam mit Pfizer auf diesem noch jungen Forschungsgebiet eine starke Position aufbauen. Avelumab zur Behandlung von nicht-kleinzelligem Bronchialkarzinom ist vor kurzer Zeit in die klinische Phase III gegangen. Bis zu fünf weitere zulassungsrelevante Studien sollen dieses Jahr noch starten, unter anderem für Magenkrebs und Blasenkrebs“, sagte Kley.

Gute Entwicklung von Process Solutions

Der Unternehmensbereich Life Science verzeichnete im ersten Quartal 2015 ein moderates Umsatzwachstum von 3,4 %, das hauptsächlich von der guten Geschäftsentwicklung von Process Solutions getragen sein soll. Besonders erfreulich habe sich der Umsatz in Nordamerika entwickelt, heißt es. Unter Berücksichtigung deutlich positiver Währungseffekte in Höhe von 9,8 % und des Verkaufs des Geschäftsfelds Discovery and Development Solutions stiegen die Umsatzerlöse um 12,4 % auf 738 Millionen Euro.

Die Geschäftseinheit Process Solutions, die Vorprodukte für die Arzneimittelherstellung herstellt, erwirtschaftete einen Umsatzzuwachs von 5,4 %. Haupttreiber sei die steigende Nachfrage aus der Biotechnologie-Branche nach Einweglösungen sowie Produkten zur Aufreinigung gewesen, heißt es.

Die Geschäftseinheit Lab Solutions erzielte mit ihrem breiten Spektrum an Produkten für die Forschung und wissenschaftliche Labore ein Umsatzwachstum von 2,2 %. Die Geschäftseinheit Bioscience, die hauptsächlich Produkte und Dienstleistungen für akademische und pharmazeutische Forschungslabors anbietet, verzeichnete ein Umsatzwachstum von 0,5 %.

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