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Laborneubau Merck Serono investiert weiter in Darmstadt

Redakteur: Anke Geipel-Kern

Merck Serono erweitert seine Pharma-Forschung in Darmstadt. Insgesamt nimmt das Unternehmen 65 Millionen Euro in die Hand, um ein neues Laborgebäude zu bauen.

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Nach der Ferstigstellung werden 200 Menschen in dem neuen Laborgebäude tätig sein, das Merck Serono in Darmstadt plant.
Nach der Ferstigstellung werden 200 Menschen in dem neuen Laborgebäude tätig sein, das Merck Serono in Darmstadt plant.
(Bild: Merck)

Darmstadt –Merck Serono hat den Grundstein für ein neues Laborgebäude gelegt und erweitert damit seine Pharma-Forschung in Darmstadt. Das neue Gebäude soll im Jahr 2017 fertig gestellt sein und dann für rund 200 Menschen Arbeitsplätze bieten. Insgesamt lässt sich Merck den 16000 m2 Bau

65 Millionen Euro kosten.

Bei der Feier zur Grundsteinlegung hoben die Geschäftsleitungsmitglieder Belén Garijo (CEO Healthcare) und Kai Beckmann (u. a. für den Standort Darmstadt zuständig) in Darmstadt die große Bedeutung dieses Ausbaus und dieser Investition in Innovationen als Motor für zukünftiges Wachstum von Merck hervor. Das neue Laborgebäude sei eine wichtige Komponente für den Ausbau der Konzernzentrale, betonte Beckmann.

Laborgebäude wird Teil des Quartiersplatz Pharma

Das neue Laborgebäude soll die verschiedenen Funktionen des F&E-Bereichs „Discovery Technologies“ von Merck Serono zusammenführen, darunter Molecular Pharmacology, Medicinal Chemistry, Computational Chemistry, Molecular Interactions and Biophysics, Protein Engineering and Antibody Technologies sowie Protein and Cell Sciences.

Das Forschungsgebäude soll Teil des Ensembles am neuen „Quartiersplatz Pharma“ auf dem Merck-Campus in Darmstadt werden. Merck bündelt damit einen Großteil seiner F&E-Aktivitäten an einem Ort und will damit die Voraussetzungen für die Weiterentwicklung seiner biopharmazeutischen Pipeline schaffen.

Insgesamt arbeiten bei Merck Serono rund 2000 Menschen in Forschung und klinischer Entwicklung. Das Unternehmen betreibt weltweit vier Forschungs- und Entwicklungszentren - Darmstadt (größter F&E-Standort), Boston, Tokio und Peking. Die Schwerpunktgebiete der Forschung und Entwicklung sind Onkologie, Immunonkologie und Immunologie.

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