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Pharmazeutische Industrie Merck und Illuminia wollen gemeinsam Diagnosetests entwickeln

| Redakteur: Dominik Stephan

Merck Serono, das biopharmazeutische Geschäft von Merck, und Illumina haben heute ihre Zusammenarbeit zur weiteren Entwicklung eines universellen onkologischen Diagnosetests der nächsten Generation auf Basis der Sequenzierungstechnologie bekannt gegeben. Dieser Test soll in klinischen Studien zur zielgerichteten Krebstherapie eingesetzt werden.

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Forscher beim EMD Serono Research Institut bearbeiten frühe Biomarker Proben. In Zukunft will Merck auf dem Gebiete der peronalisierten Medizin noch stärker wachsen.
Forscher beim EMD Serono Research Institut bearbeiten frühe Biomarker Proben. In Zukunft will Merck auf dem Gebiete der peronalisierten Medizin noch stärker wachsen.
(Bild: Merck )

Darmstadt – Gemäß den vertraglichen Vereinbarungen werden Merck Serono und Illumina gemeinsam Tests entwickeln, die im Rahmen einer klinischen Studie in einer einzigen Tumorprobe mehrere Genvarianten nachweisen und gleichzeitig messen können. Die erfolgreiche Zulassungshistorie von Illumina war ein wichtiger Aspekt für diese Zusammenarbeit, da Sequenzierungsplattformen der nächsten Generation mit Freigabe durch eine Zulassungsbehörde potenziell die Entwicklung eines Diagnosetests beschleunigen und die Zulassung eines spezifischen Tests für die Begleitdiagnostik (Companion Diagnostic) erleichtern können.

“Unsere Zusammenarbeit mit Illumina im Bereich der Sequenzierungstechnologie der nächsten Generation wird uns die Durchführung von Genomstudien in einer bis vor einigen Jahren noch undenkbaren Geschwindigkeit ermöglichen und könnte zur Entwicklung von mehreren Diagnosetests führen", sagte Susan Herbert, Leiterin Global Business Development bei Merck Serono. „Diese Kooperation wird die Position von Merck Serono als ein weltweit führender Anbieter von personalisierten Krebstherapien stärken.“

Kooperation stärkt Position von Merck im Bereich der personalisierten Therapie

Die Vereinbarung erstreckt sich auf die Entwicklung eines diagnostischen Tests sowie die weltweite Zulassung und Vermarktung. „Diese Vereinbarung ist ein weiterer Schritt auf dem Weg, die personalisierte Therapie wahr werden zu lassen“, sagte Dr. Richard Klausner, Chief Medical Officer von Illumina. „Es sind eindeutig mehr genetisch basierte klinische Studien als Hauptansatz für die Entwicklung von besseren Krebstherapien notwendig. Wir freuen uns sehr, gemeinsam mit Merck Serono diese Herausforderung anzugehen.”

Diese Kooperation komplementiert die bestehenden Partnerschaften von Merck Serono im Bereich der diagnostischen Tests wie z. B. mit Life Technologies und Dako. Hierdurch ist Merck Serono in der Lage, bei der Umsetzungs einer Strategie für personalisierte Therapien aus einem breiten Spektrum an Technologien auszuwählen.

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