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Juniorlabor Merck und TU Darmstadt betrachten Juniorlabor als „Erfolgsstory“

Redakteur: Doris Popp

Merck und die Technische Universität Darmstadt haben am 6. September den fünften Geburtstag des gemeinsamen „Juniorlabors“ auf dem Campus Lichtwiese in Darmstadt gefeiert. Beide Partner bezeichneten das Schülerlabor als eine „Erfolgsstory“.

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Merck feiert gemeinsam mit der TU Darmstadt das fünfjährige Bestehen des „Merck-TU-Darmstadt-Juniorlabor“.
Merck feiert gemeinsam mit der TU Darmstadt das fünfjährige Bestehen des „Merck-TU-Darmstadt-Juniorlabor“.
(Logo: Merck)

Darmstadt – Seit der Eröffnung im September 2008 haben mehr als 15.000 Schülerinnen und Schüler im Juniorlabor experimentiert. Die Einrichtung ist ein wichtiger Baustein der Schulförderung von Merck und unterstreicht die gesellschaftliche Verantwortung des Unternehmens für die Region.

Das moderne Labor bietet auf rund 200 Quadratmetern Fläche beste Voraussetzungen für einen spannenden Chemieunterricht: Schüler ab der 3. Klasse bis zur Oberstufe können an 32 gut ausgestatteten Arbeitsplätzen Experimente durchführen, für die sie während des regulären Schulunterrichts oftmals zu wenig Zeit und zu wenig Geldmittel zur Verfügung haben. Jeder Schüler erhält einen Laborkittel und eine Schutzbrille, was den Forschergeist der jungen Leute beflügelt.

Gegründet wurde das Juniorlabor vor dem Hintergrund des zunehmenden Mangels an qualifizierten Nachwuchskräften in den naturwissenschaftlich-technischen Berufen. Klaus Griesar, Leiter Science Relations bei Merck, sagte bei der Geburtstagsfeier: „Das Merck-TU-Darmstadt-Juniorlabor ist eine echte Erfolgsgeschichte: Konstant hohe Anmeldezahlen, die Begeisterung der Schüler und Lehrer sowie die hohe Reputation belegen dies eindrucksvoll. Daher sind wir zuversichtlich, dass sich der eine oder andere für eine Ausbildung in der Chemiebranche oder für ein naturwissenschaftliches Studium entscheidet. Denn letztlich ist Merck als forschendes Unternehmen auf gut ausgebildete Mitarbeiter und hochqualifizierte Spitzenkräfte angewiesen.“ Christa Jansen, zuständig für die Schulförderung bei Merck, sieht das Konzept des Juniorlabors in den vielen positiven Reaktionen der Teilnehmer bestätigt: „Der überaus große Anklang, den dieses Labor gefunden hat, ist für uns Ansporn, das Projekt auch weiterhin zu unterstützen.“

Die Nachfrage von Schulklassen für die Experimentier-Vormittage ist so groß, dass es zu einer längeren Vorlaufzeit kommen kann. Jansen riet daher interessierten Lehrern, sich mit ihren Klassen frühzeitig anzumelden. Die Arbeit im Forschungslabor sei kein Ersatz für den schulischen Chemieunterricht, aber eine hervorragende Ergänzung, um Schüler wie Lehrer zu motivieren. Das „Merck-TU-Darmstadt-Juniorlabor“ findet auch außerhalb der Schulzeit regen Zulauf: In dem Labor finden Ferienkurse, Praktika für Jugendliche und Fortbildungsveranstaltungen für Lehrkräfte statt. An der unbefristeten Zusammenarbeit von Merck und Technischer Universität beteiligt sich auch das Hessische Kultusministerium, das eine Chemielehrkraft für die didaktische Unterstützung des Projekts für sechs Stunden in der Woche freistellt.

Kontakt und Anmeldung für das Merck-TU-Darmstadt-Juniorlabor: Dorothee Nikolaus, TU Darmstadt, Petersenstraße 18, 64287 Darmstadt, Tel. 06151-16-2292, E-Mail: nikolaus@ac.chemie.tu-darmstadt.de.

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