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Gemeinsame F&E-Plattform Merck und Universität von Kapstadt suchen nach Malaria-Wirkstoff

Redakteur: Tobias Hüser

Merck hat eine Forschungsvereinbarung mit der Universität von Kapstadt (UCT) in Südafrika bekannt gegeben. Beide Seiten wollen gemeinsam eine F&E-Plattform zur Identifizierung von neuen Leitstrukturen als potenzielle Therapien gegen Malaria entwickeln. Die Zusammenarbeit könnte auch auf andere Tropenkrankheiten ausgeweitet werden.

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Merck engagiert sich für den besseren Zugang zu Gesundheitslösungen für unterversorgte Bevölkerungsgruppen.
Merck engagiert sich für den besseren Zugang zu Gesundheitslösungen für unterversorgte Bevölkerungsgruppen.
(Bild: Merck KGaA, Darmstadt Deutschland)

Darmstadt –Die gemeinsame Wirkstoffforschung der Kooperationspartner zielt auf die Entwicklung von Arzneimittelkandidaten gegen Malaria auf Basis der Wirkstoffdatenbank von Merck. Hierzu soll die F&E-Expertise des deutschen Unternehmens mit den Kompetenzen auf dem Gebiet der Wirkstoffsuche des H3D Drug Discovery and Development Centre der UCT kombiniert werden.

„Diese strategische Kooperation bekräftigt das Engagement von Merck, unterversorgten Bevölkerungsgruppen Zugang zu Arzneimitteln zu ermöglichen. Gleichzeitig soll eine möglichst langfristige Allianz für die Entwicklung neuer Arzneimittel gegen Infektionskrankheiten aufgebaut werden”, sagt Beatrice Greco, Leiterin des Innovationsclusters „Malaria and Diagnostics“ der Einheit Global Health R&D innerhalb des Biopharma-Geschäfts von Merck.

Eigene F&E-Gruppe für Infektionskrankheiten in Entwicklungsländern

Merck betreibt eine eigene F&E-Gruppe im Bereich Global Health, um dringende, aber bislang ungedeckte medizinische Bedürfnisse bei Infektionskrankheiten wie z.B. Bilharziose und Malaria anzugehen. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf der Versorgung von Kindern in Entwicklungsländern. Der Ansatz dieser Plattform stützt sich auf öffentlich-private Partnerschaften (PPP) und Zusammenarbeit mit führenden Institutionen und Organisationen des globalen Gesundheitswesens sowohl in Industrie- als auch Entwicklungsländern.

„Die Vision des H3D ist es, auf dem afrikanischen Kontinent führend im Bereich der integrierten Wirkstoffsuche und -entwicklung zu sein. Die Zusammenarbeit mit Partnern wie Merck ist essenziell, um eine umfassende Pipeline aufzubauen, mit der Malaria und verwandte Infektionskrankheiten bekämpft werden können”, sagt Prof. Kelly Chibale, Leiter des H3D.

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