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3,4-Milliarden-Euro-Deal

Merck verkauft Consumer Health an Procter & Gamble

| Redakteur: Tobias Hüser

Merck hat seine Consumer-Health-Sparte für 3,4 Milliarden Euro an Procter & Gamble verkauft. Das Unternehmen will sich zukünftig stärker auf die Bereiche Healthcare, Life Science und Performance Materials konzentrieren.

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Consumer Health - also Arznei zur Selbstmedikation - wird zukünftig nicht mehr von Merck angeboten.
Consumer Health - also Arznei zur Selbstmedikation - wird zukünftig nicht mehr von Merck angeboten.
(Bild: gemeinfrei / CC0)

Darmstadt – Merck hat den Verkauf des Consumer-Health-Geschäfts an Procter & Gamble nach Zustimmung aller relevanter Aufsichtsbehörden sowie der Erfüllung üblicher Vollzugsbedingungen erfolgreich abgeschlossen. Dies gelang durch den Verkauf von Anteilen an mehreren Merck-Tochtergesellschaften sowie sogenannten Asset Deals. Die Transaktion umfasst das Consumer-Health-Geschäft in 44 Ländern mit mehr als 900 Produkten sowie zwei Produktionsanlagen im österreichischen Spittal und im indischen Goa. Rund 3.300 Mitarbeiter sind somit zu Procter & Gamble übergegangen. Beide Seiten haben eine Reihe von Liefer- und Servicevereinbarungen abgeschlossen, um einen reibungslosen Übergang des Geschäfts zu gewährleisten.

„Nach Abzug von Steuern und transaktionsbedingten Effekten wird Merck die Nettobarerlöse in Höhe von rund 2,7 Milliarden Euro überwiegend dazu verwenden, seinen Finanzschuldenstand weiter zu senken. Mit dem erfolgreichen und fristgerechten Abschluss der Transaktion hat Merck seine Entschuldungsziele für 2018, ein Verhältnis von Nettoverschuldung zu Ebitda pre von unter 2, erreicht“, sagt Marcus Kuhnert, Mitglied der Geschäftsleitung von Merck und Chief Financial Officer.

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