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Übernahme

Merck will für 13 Mrd. Euro Sigma-Aldrich kaufen

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300.000 Produkte für die Life-Science-Industrie

Das gemeinsame Unternehmen wird über eine effizientere Lieferkette, über die mehr als 300.000 Produkte geliefert werden können, verfügen und seinen weltweiten Life-Science-Kunden künftig attraktive und etablierte Marken anbieten können.

Im Geschäftsfeld Life-Science-Forschung (Laboratory & Academia) werden die beiden Unternehmen zusammen ein komplementäres Produktangebot von Laborchemikalien und -reagenzien anbieten können. In der Bio-/Pharmaproduktion wird Sigma-Aldrich das bestehende Produkt - und Dienstleistungsangebot von Merck Millipore entlang der gesamten Wertschöpfungskette in der Medikamentenentwicklung und -herstellung ergänzen.

Merck will nach Abschluss der Transaktion sowohl in St. Louis als auch in Billerica eine signifikante Präsenz beibehalten. Ähnliches gilt auch für andere bedeutende Standorte von Merck Millipore wie Darmstadt und Molsheim. In den vergangenen Jahren hat Merck bereits mehrere Life-Science-Unternehmen erfolgreich integriert. Dazu wurde jedes Unternehmen umfassend analysiert, bevor die besten Geschäftsfelder, die effizientesten Prozesse sowie die innovativsten Programme zusammengeführt wurden, um ein erfolgreiches Wachstum des gemeinsamen Geschäfts zu gewährleisten.

Zur erfolgreichen Integration beider Geschäfte will Merck diesen Ansatz auch bei Sigma-Aldrich verfolgen. Ein Team mit Vertretern beider Unternehmen wird den Integrationsprozess steuern. Das gemeinsame Life-Science-Geschäft bietet ein solides Wachstumspotenzial, einen starken und nachhaltigen Cashflow sowie die Möglichkeit von Effizienzsteigerungen auf operativer Ebene.

Gesamtumsatz im Life-Science-Geschäft steigert sich um fast 80 Prozent

Auf Basis der Finanzkennzahlen für das Geschäftsjahr 2013 würde sich der Gesamtumsatz des zusammengeführten Life-Science-Geschäfts um 79% auf 4,7 Mrd. Euro (6,1 Mrd. Dollar) erhöhen. Das EBITDA vor Sondereinflüssen des Life-Science-Geschäfts würde sich mit 139% mehr als verdoppeln auf 1,5 Mrd Euro (2,0 Mrd. Dollar). Auf Konzernebene würde der Gesamtumsatz um rund 19% und das EBITDA vor Sondereinflüssen um etwa 24% ansteigen. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen d es Konzerns würde sich von ca. 30% auf ca. 33% inklusive zu erwartenden Synergien verbessern.

Abschluss soll Mitte 2015 erfolgen

Die Unternehmensleitung von Sigma-Aldrich hat der Transaktion bereits zugestimmt. Den Aktionären von Sigma-Aldrich soll die Vereinbarung zum Zusammenschluss auf einer außerordentlichen Aktionärsversammlung zur Zustimmung vorgelegt werden. Die Transaktion hat die volle Unterstützung der Geschäftsleitung von Merck und von E. Merck KG einschließlich des Gesellschafterrats. Eine Zustimmung der Merck-Aktionäre ist nicht erforderlich. Merck hat sich eine Brückenfinanzierung für die Bartransaktion gesichert. Die endgültige Finanzierungsstruktur wird aus einer Kombination von bestehenden Barmitteln, Bankkrediten und Anleihen bestehen. Der Vollzug der Transaktion wird für die Jahresmitte 2015 erwartet und steht unter dem Vorbehalt insbesondere der Zustimmung der relevanten Aufsichtsbehörden sowie weiterer üblicher Vollzugsbedingungen.

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