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Investoren- und Analystentreffen bei Merck Mercks Pharmasparte soll künftig das Wachstum beflügeln

| Redakteur: Anke Geipel-Kern

Merck setzt auch in Zukunft auch in Zukunft auf seine Dreisäulenstrategie. Die Pharmasparte soll dabei das Wachstum weiter beflügeln. Größere Zukäufe sind aber erst einmal nicht mehr in Sicht.

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Merck-CEO Stefan Oschmann präsentierte auf der Investorenkonferenz ehrgeizige Ziele für die nächsten Jahre.
Merck-CEO Stefan Oschmann präsentierte auf der Investorenkonferenz ehrgeizige Ziele für die nächsten Jahre.
(Bild: Merck)

Darmstadt – Merck hat weitreichende Ziele, die es heute heute Analysten und Investoren im Rahmen seines Kapitalmarkttages 2016 vorgestellt hat. CEO Stefan Oschmann und Finanzvorstand Marcus Kuhnert haben bereits Pläne, die über über das Jahr 2018, das 350-jährige Firmenjubiläum, hinausreichen.

„Wir sind überzeugt, dass wir unsere für 2018 gesteckten Ziele erreichen“, sagte Stefan Oschmann, CEO und Vorsitzender der Geschäftsleitung von Merck. „Wir haben unsere Pharma-Pipeline fokussiert und kontinuierlich weiterentwickelt. Derzeit befinden wir uns mit einem Produkt in der Prüfung zur Zulassung. Die Integration von Sigma-Aldrich treiben wir entschlossen voran und werden die ursprünglich geplanten Synergien sogar toppen, da zusätzliche Umsatzsynergien hinzukommen. Unser Material-Geschäft steht vor der Erschließung attraktiver neuer Märkte“, so Oschmann. „Auf Konzernebene wollen wir unsere Verschuldung aus der Sigma-Aldrich-Akquisition konsequent reduzieren.“

Link zur Studie Unter dem Motto „Verarbeitung pharmazeutischer Feststoffe – Innovative Verfahren für mehr Effizienz“ veranstaltet PharmaTEC am 15./16. November bereits das 3. Pharmafeststoff-Forum. Im Vordergrund der Veranstaltung stehen konkrete Anwendungsfälle und -probleme aus dem Berufsalltag der Teilnehmer. Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie auf unserer Event-Seite.

Healthcare wächst organisch 20 Quartale in Folge

Im Unternehmensbereich Healthcare wuchs das Geschäft mit bestehenden Medikamenten in jedem der letzten 20 Quartale organisch. Dafür waren neben einem erfolgreichen Life-Cycle-Management auch Produkt-Rückübertragungen verantwortlich. Dazu zählt zum Beispiel die Beendigung der gemeinsamen Vermarktung von Rebif in den USA mit Pfizer. Darüber hinaus setzt Merck auf seine Pharma-Pipeline und will ab 2017 jedes Jahr ein neues Medikament oder eine neue Indikation zur Zulassung bringen.

Bis 2022 erwartet Merck mit Produkten aus seiner Pharma-Pipeline neue Umsätze in Höhe von rund 2 Mrd €. Im Verlauf des Jahres 2016 hat Merck Cladribin-Tabletten zur Behandlung von Multipler Sklerose zur Zulassung eingereicht. Zudem bereitet das Unternehmen noch für 2016 die Einreichung zur Zulassung für den immunonkologischen Antikörper Avelumab in der Indikation metastasierendes Merkelzellkarzinom vor, einer sehr aggressiven Form von Hautkrebs.

Seit Oktober 2015 erreichten 20 Projekte die nächste Phase der klinischen Medikamenten-Entwicklung oder stehen kurz davor. Merck konzentriert sich bei der Erforschung neuer Medikamente auf die drei Therapiegebiete Immunologie, Immunonkologie und Onkologie.

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