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Dossier Mikroplastik

Mikroplastik – eine stetig wachsende Umweltgefahr

| Redakteur: Marc Platthaus

Fördermittel für eine saubere Umwelt: Mit 35 Millionen Euro unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung Projekte zur Bekämpfung von Plastikmüll. Mehr dazu erfahren Sie hier:

Welche Auswirkungen hat Plastik für die Umwelt?

35 Mio. Euro für BMBF-Forschungsschwerpunkt

Welche Auswirkungen hat Plastik für die Umwelt?

20.10.17 - Millionen Tonnen Plastikmüll gelangen weltweit pro Jahr in unsere Gewässer. Welche globalen Auswirkung hat dieser Eintrag und wie können diese riesigen Mengen verringert werden? Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat nun 35 Millionen Euro für eine neuen Forschungsschwerpunkt zum Thema Plastik in der Umwelt zur Verfügung gestellt. lesen

Raus aus dem Wasser – wie Kläranlagen winzigen Plastikpartikeln im Wasser den Kampf ansagen:

Mikroplastik in kommunalen Kläranlagen nachhaltig entfernen

Problem erkannt ...

Mikroplastik in kommunalen Kläranlagen nachhaltig entfernen

23.06.17 - Inerte organisch-chemische Stressoren (IOCS), zu denen auch Mikroplastik zählt, können derzeit nicht durch kommunale Kläranlagen zurückgehalten werden, sondern gelangen in den Wasserkreislauf. Nun wurde ein konzeptbasierter Forschungsansatz in eine ganzheitliche Lösung überführt. lesen

Wer an einen Strand auf den Malediven denkt, hat vermutlich weißen Sand und bunte Muscheln vor dem geistigen Auge. Doch auf der fast unbewohnten Insel Vavvaru wird man vor allem Plastikfragmente im Sand finden. Und sie ist nur ein Beispiel für die weltweite Verbreitung von Mikroplastik:

Mikroplastik dringt bis in die entlegensten Winkel der Erde vor

Umweltgefahr Mikroplastik

Mikroplastik dringt bis in die entlegensten Winkel der Erde vor

18.04.17 - Plastikmüll stellt ein immer größer werdendes Problem für die Umwelt dar. Doch bis wohin gelangt unser Zivilisationsmüll? Auf einer Malediven-Insel haben Studierende und Wissenschaftler der Uni Bayreuth nun eine flächendeckende Analyse des Strandes unternommen, mit bedenklichem Ergebnis. lesen

Ins Meer gelangter Plastikmüll überdauert oft hunderte Jahre, bis er vollständig abgebaut ist. Der Abfall von heute wird also noch unsere Kinder und Enkel belasten. Um bei der jungen Generation das Bewusstsein für das Müllproblem zu stärken, haben Experten das Projekt "Plastic School" ins Leben gerufen:

„Plastik im Meer“ – Projekt setzt auf frühe Sensibilisierung von Schülern

Startschuss für die „Plasticschool“

„Plastik im Meer“ – Projekt setzt auf frühe Sensibilisierung von Schülern

23.03.17 - Gigantische Mengen von Plastik verschmutzen die Weltmeere. Ein Problem, das bereits heutige Generationen ganz konkret betrifft: Mikroplastik gelangt in die Nahrungskette, unser Müll also letztlich wieder auf unseren Teller. Ein Erbe, das unsere Kinder und Enkel vermutlich noch in zunehmendem Maße begleiten wird. Genau bei ihnen setzt nun ein Projekt in Mecklenburg-Vorpommern an: Um bereits Schüler für das Thema zu sensibilisieren, stellen Forscher und Pädagogen konkrete Lehrmaterialien bereit. lesen

Mikroplastik ist ein gewaltiges Problem für die Meereswelten. Sind bald auch unsere Böden in Gefahr?

Mikroplastik – nicht nur ein Problem für die Meere

Abfälle aus Kleinstpartikeln

Mikroplastik – nicht nur ein Problem für die Meere

24.02.17 - Fragmentierte Plastikteile aus Abfällen gefährden nicht nur unsere Meere und Gewässer. Mittlerweile warnen Experten auch vor Problemen für unsere Böden. Lesen Sie in diesem Beitrag, woran dies liegt. lesen

Eine große Gefahr durch Mikroplastik liegt auf der Oberflächen der winzigen Partikel: Diese reichert Umweltgifte und Schadstoffe an. Wissenschaftler haben nun gezeigt, dass die Giftkonzentration auf den Partikeln sogar größer ist, als lange vermutet.

Mikroplastik bindet deutlich mehr Schadstoffe als erwartet

Giftiger als vermutet

Mikroplastik bindet deutlich mehr Schadstoffe als erwartet

03.08.16 - Zu alarmierenden Ergebnissen kommt die Untersuchung von Mikroplastik im Sediment von Elbe, Weser, Trave, der Boddengewässer und der Nord- und Ostsee: Mikroplastik bindet deutlich mehr Schad- und Giftstoffe im Sediment als bisher vermutet. Die kleinen Plastikteilchen sind um das Drei- bis Vierfache stärker belastet als das ohnehin schon kontaminierte Sediment. lesen

AWI-Wissenschaftler haben nachgewiesen, dass bestimmte Krankheitserreger auf Mikroplastikpartikeln leben können und somit zu deren Verbreitung beitragen könnten:

Krankheitserregende Bakterien als blinde Passagiere?

Mikroplastik

Krankheitserregende Bakterien als blinde Passagiere?

25.07.16 - Mit steigender Wassertemperatur nimmt die Wahrscheinlichkeit zu, dass in Nord- und Ostsee potentiell krankheitserregende Bakterien auftreten. AWI-Wissenschaftler haben jetzt nachgewiesen, dass eine Gruppe dieser Bakterien, sogenannte Vibrionen, auch auf Mikroplastikpartikeln leben können. Sie wollen zukünftig die Rolle der Partikel für die Anreicherung und mögliche Verbreitung dieser Bakterien genauer untersuchen. lesen

Dass Mikroplastik nicht nur Seevögel, Wale und Lebewesen am Meeresboden gefährdet, sondern auch Speisefische und Pflanzenfresser haben aktuell zwei neue Studien ergeben:

Mikroplastikpartikel in Speisefischen und Pflanzenfressern

Mikroplastik

Mikroplastikpartikel in Speisefischen und Pflanzenfressern

11.01.16 - Mikroplastikpartikel stellen nicht nur für Seevögel, Wale und Lebewesen am Meeresboden eine Gefahr dar. In zwei neuen Studien zeigen Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) jetzt, dass die Mikroplastik auch von Meeresschnecken sowie Nord- und Ostseefischen wie Kabeljau und Makrele gefressen werden. lesen

Ein umfassende Auswertung des Plastikanteils hat ergeben, dass sich im Rhein zwischen Basel und Rotterdam mit die höchsten Konzentrationen von Mikroplastik-Teilchen finden, die bisher in Meereszuflüssen gemessen wurden:

Der Rhein gehört weltweit zu den am stärksten belasteten Strömen

Mikroplastik

Der Rhein gehört weltweit zu den am stärksten belasteten Strömen

08.12.15 - Im Rhein zwischen Basel und Rotterdam finden sich mit die höchsten Konzentrationen von kleinsten – Mikroplastik genannten – Plastikteilen, die bisher in Meereszuflüssen gemessen wurden – am meisten im Ruhrgebiet mit bis zum Vierfachen des Durchschnitts. Damit gehört der Rhein zu den untersuchten Flüssen, die weltweit am stärksten mit Mikroplastik belastet sind. Dies berichten Forschende der Universität Basel, die erstmals in einem großen Meereszufluss den Plastikanteil im Oberflächenwasser ausgewertet haben. lesen

Zur ersten bislang umfassendsten Bestandsaufnahme von Mikroplastik in der Ostsee ist eine Gruppe von Wissenschaftlern des Leibniz-Instituts für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) jetzt gestartet:

Umfassende Bestandsaufnahme von Mikroplastik in der Ostsee

Von Mikroplastik und Mikroben

Umfassende Bestandsaufnahme von Mikroplastik in der Ostsee

18.08.15 - Plastik gelangt in großen Mengen über Abwässer ins Meer und in die maritimen Nahrungsketten. Eine Expedition hat nun die erste umfassende Bestandsaufnahme von Mikroplastik in der Ostsee zum Ziel. lesen

Ein Forschungsteam der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) Hamburg untersucht derzeit in großen Flüssen und in Küstennähe von Nord- und Ostsee die Konzentration von Schadstoffen im Sediment, die sich an Mikroplastikteilchen angelagert haben:

Giftcocktails im Sediment?

Mikroplastik

Giftcocktails im Sediment?

23.06.15 - Eine Forschergruppe untersucht derzeit auf einer jüngst gestarteten Forschungsreise Mikroplastik als Schadstoffsammler in Flüssen und Küstengewässern. Mikroplastik in Flüssen könnte für Menschen schädlicher sein als bisher angenommen, da insbesondere Mikroplastikteilchen auf ihrem Weg durch Flüsse und Meere weitere Giftstoffe an sich binden, die dann letztendlich über Meerestiere wieder vom Menschen aufgenommen werden könnten. lesen

In einem LP-Interview beschreibt der Biologe Prof. Dr. Christian Laforsch von der Universität Bayreuth seine Untersuchungsstrategien und warum er glaubt, dass die derzeitigen Mikroplastik-Studien nur teilweise vergleichbar sind:

Die Gefahr lauert auch in Binnengewässern

Mikroplastik

Die Gefahr lauert auch in Binnengewässern

11.02.15 - Prof. Dr. Christian Laforsch von der Universität Bayreuth untersucht seit mehreren Jahren Gewässer auf den Eintrag von Mikroplastik. Was sagt der Experte zu der Problematik? lesen

Unter anderem nahmen die Wissenschaftler der Universität Bayreuth an der Untersuchung der Mikroplastik-Situation am Gardasee

Studie deckt Gefahr von Plastikmüll im Gardasee auf

Plastikmüll

Studie deckt Gefahr von Plastikmüll im Gardasee auf

25.10.13 - Aktuelle Studien gehen davon aus, das in jedem Quadratkilometer Meer heute bis zu 46.000 Teile Plastikmüll schwimmen Das die Gefahr der Verschmutzung aber auch bei Süßwasserseen besteht, haben deutsche Wissenschaftler jetzt untersucht. Die Forscher haben am Gardasee eine Vielzahl von teils giftigen Plastikteilen entdeckt. lesen

und an einer groß angelegten Studie der Umweltministerien von Bayern und Baden-Württemberg teil:

Mikroplastik in süddeutschen Flüssen und Seen

Kunststoffpartikel

Mikroplastik in süddeutschen Flüssen und Seen

21.08.14 - Weltweit haben Forschungsarbeiten gezeigt, dass Ökosysteme im Meer oder an den Stränden teilweise erheblich durch kleine Kunststoffpartikel verunreinigt sind. Neue Forschungsprojekte der Universität Bayreuth in Kooperation mit den Umweltministerien Bayerns und Baden-Württembergs sollen nun klären helfen, wie stark Flüsse und Seen in Süddeutschland durch Mikroplastik kontaminiert sind und welche Risiken sich daraus ergeben. lesen

Neben der Erkenntnis der Mikroplastik-Problematik ist aber auch eine effiziente Analytik solcher Substanzen wünschenswert. Wissenschaftler der Universitäten Osnabrück und Darmstadt haben eine Pyrolyse-GC/MS-Methode entwickelt, mit der dies gelingt:

Mikroplastik in marinen Proben wirksam untersuchen

Plastikmüll

Mikroplastik in marinen Proben wirksam untersuchen

12.02.15 - Um eine Vorstellung von Art und Ausmaß der Belastung der Umwelt mit Plastikmüll insbesondere der Belastung mit Mikroplastik zu bekommen, soll die Wissenschaft helfen, Fakten zu schaffen. Die Pyrolyse-GC/MS könnte bei der Charakterisierung bedenklicher Mikroplastikpartikel hilfreich sein. lesen

Um die Gefahren des Mikroplastik näher zu charakterisieren, wurde ein groß angelegtes Forschungsprojekt gestartet, das u.a. klären soll, ob über das Mikroplastik auch pathogene Keime übertragen werden können:

Krankheitserreger Huckepack? Gefährdungspotenzial von Mikroplastik

Mikroplastik

Krankheitserreger Huckepack? Gefährdungspotenzial von Mikroplastik

28.04.14 - Ist Mikroplastik im Meer das ideale Verbreitungsmedium für pathogene Keime wie zum Beispiel Vibrionen? Ein zwölf Institute umfassendes Konsortium unter Leitung des Warnemünder Umweltmikrobiologen Matthias Labrenz wird dieser Frage in den nächsten drei Jahren nachgehen. lesen

Und auch das BMBF hat nun mit zehn EU-Staaten ein Forschungsprogramm zu Mikroplastik in marinen Systemen gestartet, mit dem u.a. eine einheitliche Messmethodik entwickelt werden soll, um wissenschaftliche Untersuchungen besser vergleichen zu können:

Meere vor Plastikmüll schützen

Mikroplastik

Meere vor Plastikmüll schützen

26.02.15 - Das BMBF startet mit zehn EU-Staaten ein Forschungsprogramm zu Mikroplastik in marinen Systemen. Mit der Pilotmaßnahme soll eine einheitliche Messmethodik entwickelt werden, um wissenschaftliche Untersuchungen besser vergleichen zu können. lesen

Aber nicht nur für die marinen Bewohner stellt das Mikroplastik ein Problem dar. Auch Klärwerke haben mit den kleinen Partikeln zu kämpfen. Hier gibt es aber schon mehrere Ansätze, um diesen Problem Herr zu werden:

Mikroplastik überfordert Kläranlagen und ruft Forscher auf den Plan

Abwasserreinigung

Mikroplastik überfordert Kläranlagen und ruft Forscher auf den Plan

10.02.15 - Ob aus Duschgels, Zahnpasta oder Peeling-Cremes – winzige Polymerteilchen geraten ins Abwasser und werden zum Problem. Selbst eine aufwändige Schlussfiltration separiert die Partikel nur teilweise. Die Industrie bietet bereits Alternativen an – und immer mehr Kosmetikahersteller kündigen an, auf Mikroplastik zu verzichten. lesen

Für das in Pflegeprodukten eingesetzte Mikroplastik sind aber bereits Alternativen entwickelt worden:

Biowachspartikel als Alternative zu Mikroplastik

Kosmetikprodukte

Biowachspartikel als Alternative zu Mikroplastik

18.06.14 - Mikroplastik ist im wahrsten Sinne des Wortes in aller Munde. Abrasionspartikel in der Zahnpasta sind nur ein Beispiel für die unterschiedlichsten Anwendungen von Mikroplastik in der Kosmetikindustrie. Doch das Material steht seit einiger Zeit in der Kritik, da es sich in der Umwelt ansammelt und häufig Schadstoffe aufnimmt, die über Umwege auch in den menschlichen Körper gelangen können. lesen

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