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Lichtmikroskopie

Mikroskopie mit höherer Auflösung

| Redakteur: Marc Platthaus

Nikon hat ein Abkommen mit der Harvard Universität unterzeichnet, das dem Unternehmen die exklusive Nutzung der so genannten Stochastic Optical Reconstrucction Microscopy (STORM) Technologie für die Fertigung höchstauflösender Mikroskope zusichert.

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Durch die Storm-Technologie soll die Auflösung um das bis zu Zehnfache gesteigert werden können.
Durch die Storm-Technologie soll die Auflösung um das bis zu Zehnfache gesteigert werden können.
( Bild: Nikon )

Die Lichtmikroskopie ist nach wie vor die am meisten verwendete Methode der bildgebenden Analyse in der biomedizinischen Forschung. Allerdings ist die räumliche Auflösung von Lichtmikroskopen durch die Beugung des Lichts auf einige 100 Nanometer begrenzt und übersteigt die Abmessungen vieler zellulärer Strukturen um ein vielfaches. Solche Strukturen entziehen sich somit der detailgenauen lichtmikroskopischen Untersuchung.Mit der neuen Superresolutionsmikroskopie, von Nikon unter dem Namen N-Storm vermarktet, wird die Auflösung herkömmlicher Lichtmikroskope um den Faktor zehn übertroffen, heißt es vom Unternehmen. Das N-Storm-System basiert auf dem inversen Forschungsmikroskop Eclipse Ti. Mit N-Storm wird Mehrfarb-Nanoskopie in 2D und 3D möglich bei einer lateralen Auflösung von bis zu 20 nm, also nahe der molekularen Auflösung. Mit einem integrierten, optischen Modul lassen sich auch 3D-Bilder mit einer axialen Auflösung um 50 nm erzeugen.

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