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Spitzenforschung Ministerin will internationale Innovationskooperationen weiter ausbauen

Redakteur: Dipl.-Chem. Marc Platthaus

Spitzenforschung wird immer globaler. Um die drängenden Fragen unserer Zeit beantowrten zu können, müssen Forschungsvorhaben internationaler werden. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert daher elf Projekte zur internationalen Vernetzung innovationsstarker Regionen. Darunter sind auch Forschungsvorhaben aus der Biotechnologie und der Materialforschung.

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Prof. Dr. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung: „Deutschland soll Weltspitze beim Export von Hightech-Gütern bleiben.“
Prof. Dr. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung: „Deutschland soll Weltspitze beim Export von Hightech-Gütern bleiben.“
(Bild: BMBF)

Berlin – Deutschland ist weltweit vor den USA und Japan, aber nach China auf Platz 2 beim Export von forschungsintensiven Gütern. Um diese herausragende Position halten zu können, stärkt die Bundesregierung die strategische Internationalisierung der Spitzenforschung. Im Rahmen der Fördermaßnahme "Internationalisierung von Spitzenclustern, Zukunftsprojekten und vergleichbaren Netzwerken" unterstützt das Bundesforschungsministerium ab sofort elf Projekte zur internationalen Vernetzung innovationsstarker Regionen aus Deutschland mit jeweils bis zu vier Millionen Euro.

„Deutschland soll auch in Zukunft Weltspitze beim Export von Hightech-Gütern sein. Daher fördern wir die weltweite Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft. Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen wird die neue Initiative helfen, sich an internationalen Innovationsprozessen zu beteiligen und sie aktiv zu gestalten“, sagte Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka.

Aktionsplan „Internationale Kooperationen“

Die am 9. Juni ausgewählten Projekte wurden von einem unabhängigen Expertengremium unter Vorsitz von Margret Wintermantel, Präsidentin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), begutachtet und zur Förderung empfohlen.

Die Internationalisierung von Clustern und Netzwerken ist Bestandteil der neuen Hightech-Strategie, mit der die Bundesregierung aus Ideen Innovationen macht und Verbindungen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, Forschung und Gesellschaft knüpft. Gleichzeitig ist sie ein Baustein im Aktionsplan „Internationale Kooperation“ des BMBF. So werden Zukunftschancen und die Arbeitsplätze von morgen geschaffen.

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