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Rhetorik Mit 10 Tipps eine spannende Rede schwingen

| Autor / Redakteur: Ingo Vogel / Sariana Kunze

Bei vielen Reden fragen sich die Zuhörer noch wenigen Sätzen: Wann wird endlich das Buffet eröffnet? So sehr ödet sie der Vortrag an. Hier einige Hinweise, worauf Redner beim Vorbereiten und Halten einer Ansprache achten sollten.

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10 Tipps für eine erfolgreiche Rede <em id="ForP_B71423DD-EFB3-C0F6-941F719374804A24">Bild: Gerd_Altmann_pixelio</em>
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( Archiv: Vogel Business Media )

Der Saal ist geschmückt. Die Häppchen sind vorbereitet. Die Gäste sind in eleganter Robe erschienen. Nun harren alle der Dinge, die da kommen. Dann tritt der Redner ans Pult und spricht die ersten Worte. Alle lauschen ihm gebannt. Doch nach zwei, drei Minuten erlahmt das Interesse. Und die Zuhörer fragen sich insgeheim: Wann wird endlich das Buffet eröffnet?

Dieses Phänomen kann man in den kommenden Wochen wieder oft beobachten. Denn die Chefansprache gehört ebenso zum obligatorischen Programm einer (Weihnachts-) Feier wie das Essen. Ähnlich ist es bei den Neujahrsempfängen für Kunden und Verbandsmitglieder. Auch hier sind Reden Pflicht - obwohl sie von den Zuhörern oft nicht als Ohrenschmaus empfungen werden. Dabei blicken die Zuhörer der Rede meist durchaus gespannt entgegen, sofern sie die langatmigen Festansprachen des Chefs oder Verbandsvorsitzenden nicht schon aus den Vorjahren kennen. Entsprechend leicht könnten Redner ihr Publikum begeistern.

Untersuchungen zeigen: Der Erfolg einer Rede hängt vor allem davon ab, ob der Redner die Sympathie des Auditoriums gewinnt. Wichtig ist auch die Dramaturgie der Rede. Der Inhalt hingegne hat auf den Erfolg geringen Einfluss. Oder anders formuliert: Der Redner muss vor allem einen Draht zum Publikum finden. Was er sagt, ist zweitrangig.

Doch wie gewinnt ein Redner die Sympathie der Zuhörer? Er muss authentisch wirken und die Rede muss zu ihm passen. Unglaubwürdig wirkt es, wenn ein Erbsenzähler sich als Witzbold präsentiert. Oder wenn ein Einzelkämpfer sich verbal mit den Anwesenden verbrüdert.

Die Zuhörer auf eine „Gedankenreise“ mitnehmen

Ein guter Redner nimmt seine Zuhörer mit auf eine Gedankenreise – zum Beispiel durchs vergangene Jahr. Also sollten Sie beim Vorbereiten zunächst erkunden: Was ist der Anlass der Reise? Wohin soll sie gehen? Und wer nimmt an der Reise teil? Erst dann sollten Sie das Reiseprogramm zusammenstellen.

Beim Konzipieren der Rede sollten Sie bedenken: Wer sitzt mir gegenüber? Sind die Zuhörer Ihnen unterstellte Mitarbeiter, sollte Ihre Rede anders „gestrickt“ sein als wenn Sie vor gleichrangigen Kollegen sprechen. Ebenfalls wichtig ist: Welche Beziehung besteht zwischen den Zuhörern? Arbeiten die Anwesenden im Alltag zusammen, haben sie gemeinsame Erfahrungen, auf die Sie sich beziehen können. Sehen sie sich hingegen nur ein Mal pro Jahr, müssen Sie auf andere Elemente zurückgreifen, um einen gemeinsamen Nenner zu finden. Etwa die Entwicklung in der Branche. Oder die aktuelle Euro-Krise.

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