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Deutsche Biotech-Branche Mit Big Data neue Medikamente finden

| Redakteur: Dipl.-Medienwirt (FH) Matthias Back

Unter dem Titel „Big Data, Big Deals, Better Drugs“ findet vom 7. bis 8. Oktober in Dresden die diesjährige „European Business Development Conference“ (EBDC) statt. „Mit dieser Konferenz hat sich in Dresden eine internationale Plattform zum Erfahrungsaustausch und zur Vernetzung etabliert, die strategische Themen an der Schnittstelle von Pharmazeutischer Industrie, Biotechnologie und IT diskutiert“, sagt Dirk Hilbert, Erster Bürgermeister der Landeshauptstadt Dresden.

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Unter dem Titel „Big Data, Big Deals, Better Drugs“ diskutiert die deutsche Biotech-Branche u.a. neue Wege aus der Finanzierungsmisere.
Unter dem Titel „Big Data, Big Deals, Better Drugs“ diskutiert die deutsche Biotech-Branche u.a. neue Wege aus der Finanzierungsmisere.
(Bild: Trueffelpix/Fotolia.com)

Dresden – Die EBDC findet in diesem Jahr bereits zum achten Mal statt. Dazu lädt der Veranstalter BIO Deutschland Geschäftsführer aus Pharmafirmen und Biotechnologie-Unternehmen sowie Vertreter aus Venture Capital- und Private Equity-Gesellschaften nach Dresden ein. In diesem Jahr geht es um IT-Strategien für die Zusammenarbeit zwischen Biotechnologie- und Pharma-Unternehmen und die Analyse großer Datenmengen. Der Trend zu „Big Data“ beeinflusst auch die Pharma-Forschung stark. Aus diesem Grunde wird die Konferenz in diesem Jahr durch eine Bio-IT-Ausstellung ergänzt. Sie soll den Unternehmen Lösungen vorstellen, um Daten zu analysieren, zu teilen und auch zu sichern.

Bedeutung von Bioinformatik steigt

„Die Bedeutung von Bioinformatik wird in Zukunft weiter stark zunehmen. Ein wichtiges Thema ist dabei die Entwicklung neuer Softwarekonzepte für die Analyse und Auswertung großer Datenmengen, mit denen sich medizinische Wirkstoffe sicher und effizient als Grundlage für neue Medikamente in deutlich kürzerer Zeit testen lassen“, erklärt Dresdens Wirtschaftsbürgermeister Hilbert. Akteure aus Wirtschaft und Wissenschaft in Dresden stehen bereits heute beispielhaft dafür, welche Möglichkeiten sich ergeben, wenn an einem Standort Software- und Biotechnologiekompetenz intelligent zusammengeführt wird“, so Hilbert abschließend.

André Hofmann, Geschäftsführer des biosaxony e.V., der als Platin-Sponsor die Veranstaltung unterstützt, ergänzt: „Wir freuen uns sehr, dass die EBDC nach 2012 nun bereits zum zweiten Mal hier in Dresden stattfindet. Mit Akteuren wie zum Beispiel der Transinsight GmbH, der Qualitype GmbH und der quo data GmbH haben wir gerade im Bereich der Bioinformatik einige sehr gut etablierte Firmen in unserem Netzwerk zu bieten. Wir freuen uns auf eine spannende Diskussion mit den Akteuren“, so Hofmann.

Peter Heinrich, Vorstandsvorsitzender von BIO Deutschland ergänzt: „Wir wählen jedes Jahr neue attraktive Veranstaltungsorte für unsere Business Development Konferenz aus. Unsere Entscheidung, nach 2012 erneut in die großartige Stadt Dresden zu kommen, war eine sehr gute Wahl.“

Treffen mit Entscheidungsträgern möglich

Neben einem anspruchsvollen Konferenzprogramm gibt es für innovative Biotechnologiefirmen die Möglichkeit, sich mit Entscheidungsträgern aus Pharmafirmen oder Investoren zu treffen, um neue Geschäftsfelder und Kooperationen auszuloten, ebenso natürlich wie sich über neue Forschungs- und Branchentrends auszutauschen.

Des Weiteren bieten Symposien zu aktuellen Themen in den Life Sciences viel Raum zum Netzwerken und für Diskussionen. Nigel Sheail von Bayer Health Care und Jörn-Peter Halle von Merck leiten das Programm jeweils durch ihre Impulsvorträge ein. In vier Symposien werden durch Vorträge und Diskussionen neue Herausforderungen im Business Development, Auswege aus der Biotech-Finanzierungsmisere, das Potential der Immun-Intervention sowie die Zukunft von Biologika und „Biosimilars“ beleuchtet. Experten von Bavarian Nordic, Boehringer Ingelheim, Janssen, Morphosys, Prima Biomed, Roche, Sandoz, Sanofi, SAP und weitere werden ihre Expertise zu diesen Themen teilen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite von Bio Deutschland.

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