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Mikrowelle Mit einer Kamera den Synthesevorgang überwachen

| Redakteur: Dipl.-Chem. Marc Platthaus

Mikrowellenreaktoren beschleunigen Syntheseanwendungen und sind einfach und sicher in der Handhabung. Seitdem sich die Reaktionsgefäße im Inneren des Reaktors befinden, ist ein wichtiges Feature verloren gegangen: Chemiker können ihre Reaktionsansätze nicht mehr beobachten. Mit einer eingebauten Kamera im Mikrowellenreaktor Monowave 300 verschafft Anton Paar Ihnen neuen Durchblick.

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Mit einer Kamera lässt sich der Synthesevorgang im Monowave 300 überwachen.
Mit einer Kamera lässt sich der Synthesevorgang im Monowave 300 überwachen.
(Bild: Anton Paar)

Die Vorteile einer eingebauten Kamera liegen auf der Hand. Die Durchmischung heterogener Reaktionen kann kontrolliert und flexibel angepasst werden. Der Umsetzungsgrad und Reaktionsverlauf kann anhand von Farbumschlägen verfolgt werden. Der genaue Kristallisationspunkt kann während der Abkühlung des Reaktionsprodukts bestimmt werden. Lokale Überhitzungszonen (Hot Spots) können mit Hilfe der Kamera visualisiert und ausgewertet werden. Mittels dieser Beobachtungen, lassen sich verschiedenste Reaktionen wie zum Beispiel metallkatalysierte Kupplungen oder Nanomaterialsynthesen weiter optimieren.

Durch großzügige Betriebsgrenzen von 300 °C, 30 bar und 850 Watt erweist sich das Monowave 300 von Anton Paar als idealer Begleiter für die Methodenentwicklung im Labormaßstab. Der Einsatzbereich lässt sich durch die eingebaute Kamera beträchtlich erweitern, da der Reaktionsfortschritt nicht länger den Augen des Betrachters verborgen bleibt.

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