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HDAC- und SIRT-Assays Mit HDAC- und SIRT-Assays therapeutische Targets charakterisieren

| Redakteur: Doris Popp

Die neuen biolumineszenten HDAC-Glo I/II and SIRT-Glo Assays und Screening Systeme von Promega ermöglichen es Wissenschaftlern, die Aktivität von Histon Deacetylasen (HDACs) zu messen.

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(Bild: Promega)
(Bild: Promega)

Nach Zugabe eines einzigen Reagenzes liegen die Ergebnisse bereits nach 15 bis 45 Minuten vor. Die Assays sind sehr sensitiv und eignen sich insbesondere für das Screening von Medikamentenvorläufern, da das biolumineszente Signal mehr als drei Stunden stabil bleibt. Der HDAC-Glo Assay bestimmt die Aktivität von HDAC Klasse I und II Enzymen aus Zellen, Extrakten oder aufgereinigten Enzymen. Mit dem SIRT-Glo Assays können NAD+-abhängige Klasse III Enzyme (Sirtuine oder SIRTs) untersucht werden. Die Assays koppeln die HDAC- oder SIRT-Aktivität an eine biolumineszente Reaktion: HDAC oder SIRT entfernen die Acetylierung eines luminogenen Peptidsubstrats. Eine Protease in der Entwicklerlösung trennt daraufhin das Peptid vom Aminoluciferin. Dieses wird dann von der Ultra-Glo rekombinanten Glühwürmchen-Luciferase in einer Biolumineszenz-generierenden Reaktion umgesetzt und damit quantifizierbar. Die drei Reaktionen finden nahezu gleichzeitig statt. Die Untersuchung von HDACs erlaubt Rückschlüsse über epigentischbedingte Krankheiten wie Krebs oder Erbkrankheiten. Die biolumineszente Messung ist zehn- bis hundertmal sensitiver als Fluoreszenz-basierte Messungen.

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