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Mobile Absaug- und Filteranlage

Modulare Anlagen erlauben den leichten kontaminationsfreien Filterwechsel

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Qualifizierung der Anlage

Das bestehende modulare Anlagenkonzept erleichtert auch die Umsetzung der kontaminationsfreien Filterentnahme (Details siehe Abbildung). Die Absaug- und Filteranlagen der CR-Serie verfügen je nach Ausbaustufe über bereits integrierte Hilfsmittel für eine einfache Qualifizierung der Anlage im Fertigungsbereich.

Bildergalerie

So sitzt die Filterkassette grundsätzlich auf einem so genannten Dichtsitzprüfrahmen auf. Dieser ermöglicht die Überprüfung der Schnittstelle Filterkassette zum Basisgehäuse auf Dichtigkeit – (1) Überdruckmessung. Darüber hinaus kann die Anlage optional mit vier Messsonden (2) ausgerüstet werden, die unterhalb der Filterkassette positioniert sind. Dies ermög-licht eine Partikelmessung direkt nach der Filterkassette – Qualifizierungsmessung. Ebenso lässt sich der Luftausblasbereich der Filteranlage mit einem Messmodul ausstatten, um die gesamte Anlage zu qualifizieren.

Geprüfter Geräteaufbau

Der konstruktive Aufbau der Absaug- und Filteranlagen wurde durch das CCI geprüft und bestätigt. Die CR-Serie ist damit je nach Ausbaustufe in Reinräumen der ISO-Klassen 3, 5, 7 und 9 einsetzbar. Die Luftleistungen der CR-Serie variieren zwischen 280, 440 und 640 Kubikmeter pro Stunde. Durch den modularen Aufbau der Absauganlagen ist die Filterausstattung frei wählbar. Für die Erfassung von Feinstaub-emissionen ist das Filterpaket – Z, bestehend aus einem Z-Line-Vorfilter (F5) mit nach geschaltetem Hepa-Filter (H14), geeignet. Zur Erfassung von Dämpfen und Gasen steht das Filterpaket – A, mit Aktivkohle und nach geschaltetem Hepa-Filter (H14), zur Verfügung. Diese Filterpakete werden sowohl in der Gehäuse-Ausführung Edelstahl als auch in MDF-Ausführung (veraschbar) angeboten (MDF = Medium Density Fiberboard).

Der Autor ist Mitarbeiter bei der TBH GmbH in Straubenhardt.

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