Suchen

Isotherme Titrationskalorimetrie Molekül-Interaktionen im nativen Zustand analysieren

| Redakteur: Dipl.-Chem. Marc Platthaus

Firmen zum Thema

Die NanoITC als isothermes Titrationskalorimeter ermöglicht die Charakterisierung von Molekül-Interaktionen. (Bild: TA Instruments)
Die NanoITC als isothermes Titrationskalorimeter ermöglicht die Charakterisierung von Molekül-Interaktionen. (Bild: TA Instruments)

Die NanoITC von TA Instruments ermöglicht als isothermes Titrationskalorimeter die Charakterisierung von Interaktionen von Makromolekülen in den Life Sciences ebenso wie die Beschreibung von Wirkstoff-Rezeptor-Wechselwirkungen in der Pharmazie oder bei Komplexierungsreaktionen in der Chemie. Die ITC ermöglicht die Untersuchung der thermodynamischen und kinetischen Eigenschaften solcher Systeme im nativen Zustand, also ohne zusätzliche Marker oder Tracer, und ohne einen der Reaktanden fixieren zu müssen. Dabei kommen sowohl die NanoITC SV (Standard Volume 1000 µL) als auch die NanoITC LV (Low Volume 300 µL) zum Einsatz. Letztere verbessert die ohnehin gute Sensitivität der NanoITC SV nochmals, so dass deutlich weniger Probenmaterial benötigt wird, heißt es in einer Pressemeldung des Unternehmens. Aufgrund des geringen Volumens der Messkammer konnte die minimal detektierbare Wärmemenge der NanoITC SV von 100 nJ bis auf 50 nJ in der NanoITC LV reduziert werden. Das Grundrauschen des Signals konnte ebenfalls annähernd halbiert werden und beträgt bei der NanoITC LV nun 1,4 nW. Beide NanoITC haben zylinderförmige Messzellen, die NanoITC SV in Gold und Hastelloy, die deutlich kleinere Zelle der NanoITC LV gibt es nur in Gold, welches eine schnellere Kompensation des Wärmesignals ermöglicht. Die NanoITC LV wird ihr Haupteinsatzgebiet in den Life Sciences finden, bei denen meist geringe Wärmemengen mit teuren Reaktanden einhergehen und eine hohe Effizienz des Probenmaterials erforderlich ist.

(ID:29562660)