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Gebärmutterhalskrebs Molekularbiologischer Test auf Gebärmutterhalskrebs

| Redakteur: Doris Popp

Das Biotechnologie-Unternehmen Oncgnostics hat die CE-IVD-Marktzulassung für den Gyntect-Test zum Nachweis von Gebärmutterhalskrebs und dessen Vorstufen erhalten.

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Gyntect-Kit-Komponenten
Gyntect-Kit-Komponenten
(Bild: Eberhard J. Schorr)

Der Test kann schnell und sicher Untersuchungsergebnisse liefern, um somit mehr Krebsfälle rechtzeitig zu identifizieren und die Therapieerfolge zu verbessern. Er beruht auf zellulären, epigenetischen Biomarkern und ermöglicht eine zuverlässige Erkennung von Krebszellen und dessen Vorstufen. Mit Gyntect kann frühzeitig geklärt werden, ob bei einer Patientin mit auffälligem Pap-Befund bzw. einer humanen Papillonmvirus-(HPV)-Infektion tatsächlich ein zu behandelndes Zervixkarzinom vorliegt. Der Test erleichtert die Risikoeinschätzung und unnötige Operationen können vermindert werden.

Im Gegensatz zu anderen Vorsorgeuntersuchungsmethoden kann Gyntect eindeutige Ergebnisse liefern, die für oder gegen eine Krebserkrankung sprechen. Auch erste Vorstufen lassen sich durch das Diagnoseverfahren erkennen und ermöglichen so eine schnelle Behandlungsentscheidung. Für die Untersuchung mit Gyntect wird derselbe Abstrich wie zuvor für den Pap- oder HPV-Tests verwendet – eine neue Zellentnahme bei der Patientin ist daher nicht notwendig. Gyntect bietet Patientinnen, deren Pap- und HPV-Befunden nicht eindeutig sind, eine schnelle und sichere Aufklärung und hilft unnötige Behandlungen zu vermeiden, denn nicht jede Infektion führt automatisch zu Krebs. Bei Frauen, die mit HPV infiziert sind, jedoch keine Krebszellen aufweisen, ist ein operativer Eingriff nicht notwendig.

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