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Milchpulver Nachweis von vergiftetem Milchpulver

| Redakteur: Olaf Spörkel

Zehntausende Tonnen eines vergifteten Milchpulvers sind in China in den Handel gelangt und verkauft worden. Mit einer speziellen Methode lassen sich die Verunreinigungen durch die Chemikalie Melamin nachweisen.

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Das Sprint misst ausschließlich den Proteingehalt des Milchpulvers.
Das Sprint misst ausschließlich den Proteingehalt des Milchpulvers.
( Bild: CEM )

Kamp-Lintfort – Durch das vergiftete Milchpulver sind in China bereits mindestens zwei Kleinkinder gestorben. Die Babys waren in den vergangenen Wochen mit dem Milchpulver der Marke Sanlu ernährt worden. Inzwischen wurde nachgewiesen, dass unter die Babynahrung die ChemikalieMelamin gemischt wurde, um den teuren Milchanteil zu verringern und zu ersetzen. Die etablierten Messmethoden messen nur den Gesamtgehalt an Stickstoff und interpretieren diesen als den Proteingehalt. Damit wird auch Fremdstickstoff aus Melamin fälschlicherweise als Protein-Stickstoff interpretiert und das Milchpulver als unbedenklich eingestuft.

iTAG Sprint Methode detektiert Proteingehalt des Milchpulvers

Das Sprint misst ausschließlich den Proteingehalt des Milchpulvers, da aufgrund der iTAG Technologie nur die Aminogruppen der Proteine identifiziert und gemessen werden. Daraus ergibt sich der Vorteil, das stickstoffreiche Substanzen wie Melamin nicht fälschlicherweise als Protein gemessen werden, wie es bei Methoden nach Kjeldahl und Dumas der Fall ist. Bei einer Bestimmung des Gesamt-Stickstoffes kann nicht unterschieden werden, ob der Stickstoffgehalt von den Proteinen oder vom Melamin stammt.

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