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Chemchina mit Angebot für Syngenta

Nächste Megafusion: Chemchina plant Syngenta-Übernahme

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Derzeit stehen in der Chemieindustrie alle Zeichen auf Übernahme: Analysten gehen davon aus, dass sich die starke M&A-Aktivität in der Chemiebranche auch 2016 fortsetzen wird. „Mit dem steigenden Volumen an Mergers & Acquisitions stellt sich für immer mehr Unternehmen die Frage, wie die Übernahme oder Fusion gerade angesichts der zunehmenden Marktvolatilität die gewünschte Wirkung entfaltet“, fasst Dr. Sven Mandewirth, Partner und Industry Lead Chemie der Beratungsagentur Camelot, die Herausforderungen für die betroffenen Unternehmen zusammen.

Gewinner und Verlierer

In der sich abzeichnenden Übernaheschlacht hatte besonders Monsanto ein Auge auf den schweizerischen Agrarchemie-Spezialisten geworfen – doch die Syngenta-Führung hatte eine Fusion mit den Amerikanern vehement abgelehnt. Ob dabei Sorgen um die Selbständigkeit als Unternehmen oder kartellrechtliche Bedenken den Ausschlag gaben, bleibt unklar. Jedenfalls hatten die Amerikaner bereits 2015 ihr Übernahmeangebot von 465 Dollar pro Aktie zurückgezogen, was den Syngenta-Kurs deutlich einbrechen ließ. Jetzt nutz Chemchina die Gunst der Stunde.

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“Die Gespräche zwischen unseren beiden Unternehmen waren freundlich und konstruktiv und wir freuen uns, dass die Zusammenarbeit zur heute angekündigten Vereinbarung geführt hat erklärte Ren Jianxin, Vorsitzender von Chemchina. “Wir werden weiterhin mit dem Management und den Mitarbeitenden von Syngenta zusammenarbeiten, um den Wettbewerbsvorteil des Unternehmens in der weltweiten Agrartechnologie zu wahren.“

Für Syngenta öffnet sich auf diese Weise auch der chinesische Markt: Der wachsende Agrarsektor, aber auch ein zunehmendes Umweltbewusstsein im Reich der Mitte könnten den Schweizern dabei in die Karten spielen.

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