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Fluoreszenzmikroskopie Neue Fluoreszenzkamera für die Lebendzellmikroskopie

| Redakteur: Dr. Ilka Ottleben

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Die digitale Mikroskopkamera Leica DFC365 FX ermöglicht schnelle, brillante Lebendzellaufnahmen, selbst bei lichtschwachen Proben. (Bild: Leica)
Die digitale Mikroskopkamera Leica DFC365 FX ermöglicht schnelle, brillante Lebendzellaufnahmen, selbst bei lichtschwachen Proben. (Bild: Leica)

Lebende Zellen und schnell ausbleichende Fluoreszenzpräparate lassen sich nur mit entsprechender Kameratechnologie erfolgreich dokumentieren. Die neue digitale Mikroskopkamera Leica DFC365 FX von Leica Microsystems kombiniert überzeugende Bildqualität mit sehr hoher zeitlicher Auflösung für schnelle Zeitreihenaufnahmen, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Kamera erlaubt Forschern ein effizientes Arbeiten, selbst bei schwach fluoreszierenden Proben. Mit einem hochempfindlichen CCD-Sensor (6,45 µm Pixelgröße) und einer aktiven Peltier-Kühlung ausgestattet, eignet sie sich für ein breites Anwendungsspektrum – von einfacher Fluoreszenzdokumentation bis hin zu anspruchsvollen Experimenten wie TIRF, FRET oder strukturierte Beleuchtung.

Hohe Bildraten bei voller Auflösung

Die Kamera erzielt Bildraten von 21 fps bei voller Auflösung. Der sogenannte „Overlapping-Modus“ erlaubt Bilddaten auszulesen, während das nächste Bild schon aufgenommen wird. Eine Firewire-B-Schnittstelle sorgt für schnellen Datentransfer zum PC. Zusätzlich zu Hochgeschwindigkeitsaufnahmen mit 40 MHz lässt sich die Taktfrequenz des Sensors bei Bedarf auch auf 20 MHz oder 1,6 MHz einstellen. Dies ermöglicht brillante Fluoreszenzaufnahmen mit exzellentem Signal-zu-Rausch Verhältnis, betont Leica.

Der optionale NIR-Modus (Near Infra-Red) erweitert den Einsatzbereich der Kamera für Fluoreszenzmarker, die im Wellenlängenbereich über 700 nm emittieren und mit herkömmlicher CCD-Technologie nur schwer erfasst werden können.

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