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Gefahrstofflagerung

Neue Sicherheitsschränke fügen sich flexibel in betriebliche Abläufe ein

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Hohe Flexibilität und Multifunktionalität sind auch bei der Innenausstattung der neuen Schränke gegeben. Je nach Wunsch und Einsatz kann der Nutzer höhenverstellbare Fachböden oder Auszüge wählen, bei Bedarf auch eine metallfreie Innenausstattung, wenn z. B. korrosive Stoffe im Schrank gelagert werden sollen.

Geprüfte Wannensysteme bieten einen Mehrwert an Sicherheit und Umweltschutz, serienmäßig werden alle Gefahrstoffschränke mit StawaR-geprüften oder bei Kunststoffwannen allgemein bauaufsichtlich zugelassenen Wannensysteme ausgestattet. So sind Nutzer von der Verpflichtung der wasserrechtlichen Prüfung befreit und können im Leckage-Fall den lückenlosen Nachweis des Besorgnisgrundsatzes gemäß Wasserhaushaltsgesetz führen.

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Sicherheit immer im Blick

Die Flameflex- und Chemflex-Sicherheitsschränke verfügen über eine Überwachungselektronik mit modernem 4,7-Zoll-Grafikdisplay mit Touch-Steuerung. Hier lässt sich die aktuelle Luftwechselrate anzeigen, überwachen und einstellen. Ebenfalls angezeigt wird die Restlaufzeit bis zum nächsten anstehenden Filterwechsel. Bei den Modellen der Flameflex-Line wird zudem permanent die Filtersättigung überwacht und im Display angezeigt.

Für eine manuelle Überwachung der Filtersättigung durch anorganische Gefahrstoffe löst die Überwachungseinheit in regelmäßigen Abständen einen Alarm aus, der durch ein optisches sowie ein akustisches Signal ausgegeben wird. Zusätzlich verfügt das System über einen potenzialfreien Alarmkontakt zur Aufschaltung auf eine Leitstelle. Dies ist insbesondere für Industrieparks und große Betriebe von Vorteil, denn so wird notwendiger Handlungsbedarf am Gerät (z.B. defekter Lüfter oder notwendiger Filterwechsel) auch aus der Ferne erkannt.

Um ein Höchstmaß an Sicherheit zu gewährleisten, bietet Asecos zudem seine Expertise als Entwickler und Hersteller in einem professionellen Serviceprogramm inklusive einem 24-Stunden-Ersatzteilservice an. Damit haben Nutzer nicht nur Gewährleistung bzw. Herstellergarantie und Produzentenhaftung gemäß Produktsicherheitsgesetz (ProdSG), sondern erfüllen gleichzeitig auch die vom Gesetzgeber vorgeschriebene regelmäßige Überprüfung ihrer sicherheitsrelevanten Einrichtung. Daher ist auch der jährliche Austausch der Filtereinheiten – unabhängig von der tatsächlichen Aufnahmekapazität und der tatsächlichen Sättigung des Filters wesentlicher Bestandteil des Sicherheitskonzeptes.

Die besonders robuste Bauweise der Filtereinheiten erlaubt eine mehrfache Wiederaufbereitung. Zudem verlängert eine fachgerechte Wartung die Lebensdauer der Produkte, schafft kalkulierbare Kosten für den Unternehmer und minimiert das Ausfallrisiko für einen sicheren Arbeitsalltag.

* Der Autor ist Mitarbeiter der Asecos GmbH, Gründau.

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