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Auswirkungen von (nächtlichem) Lärm Neue Studie: Warum Fluglärm dem Herz und Gehirn schadet

Autor / Redakteur: Oliver Kreft* / Dr. Ilka Ottleben

Mainzer Wissenschaftler haben ein Enzym identifiziert, das für Gefäßschäden durch Fluglärm verantwortlich ist. Außerdem zeigt die neue Studie der Kardiologie der Universitätsmedizin Mainz: Nachtfluglärm ist besonders schädlich für Gefäße und Gehirn.

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Fluglärm führt langfristig zu einer vermehrten Ausbildung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Fluglärm führt langfristig zu einer vermehrten Ausbildung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
(Bild: gemeinfrei)

Mainz – In einer aktuellen Studie haben Wissenschaftler des Zentrums für Kardiologie der Universitätsmedizin Mainz ein Enzym identifiziert, welches für fluglärmbedingte Gefäßschäden verantwortlich ist. Sie konnten weiterhin zeigen, dass Nachtfluglärm eine besonders schädliche Wirkung hat und fordern daher, die Nachtruhe unbedingt vor Lärm zu schützen.

Mit der aktuellen Studie setzen die Wissenschaftler um Univ.-Prof. Dr. Thomas Münzel, Direktor Kardiologie I im Zentrum für Kardiologie, und Univ.-Prof. Dr. Andreas Daiber, Leiter der Molekularen Kardiologie im Zentrum für Kardiologie, ihre Forschungen auf dem Gebiet der Lärmforschung konsequent fort und können dabei nach Angaben der Universität einen weiteren Durchbruch vermelden.