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UPLC Neue Systeme für die UPLC

| Redakteur: Dipl.-Chem. Marc Platthaus

Waters präsentiert auf der Analytica mehrere Neuheiten aus dem Bereich der UPLC. Mit dem neuen Acquity Hclass soll es jetzt möglich sein, mit einem System sowohl konventionelle HPLC als auch die schnelle Flüssigchromatographie UPLC durchzuführen.

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Jin Lin Marketing Manager Europe Waters: „Mit dem neuen Acqutiy Hclass können wir viele Bedenken der Anwender hinsichtlich schneller Chromatographie entkräften.“
Jin Lin Marketing Manager Europe Waters: „Mit dem neuen Acqutiy Hclass können wir viele Bedenken der Anwender hinsichtlich schneller Chromatographie entkräften.“
( Bild: LaborPraxis )

Vor sechs Jahren hat Waters mit Acquity UPLC den Startschuss für die schnelle Flüssigchromatographie mit kleinen Partikeln gegeben. Mittlerweile haben fast alle Hersteller ein oder mehrere Systeme für die UHPLC im Portfolio. Auch Waters erweitert seine Systeme stetig. In diesem Jahr werden auf der Analytica erstmals in Europa das neue Acquitiy Hclass vorgestellt. Außerdem zeigt das Unternehmen den Patrol, ein System für die Atline-/Online-Flüssigchromatographie im Produktionsbereich.

HPLC und UPLC mit einem System

Trotz der beeindruckenden Zahl von mehr als 10000 installierten UPLC-Systemen gibt es viele Bereiche und Anwender, die noch Bedenken haben, diese Systeme in der Routine einzusetzen, beschreibt Jin Lin, Marketing Managerin Europe bei Waters, die Entscheidung für die Entwicklung des Hclass.Mit ihm soll es möglich sein, Methoden, die mit herkömmlicher HPLC entwickelt wurden auf einem System zu nutzen, welches aber gleichzeitig auch in der Lage ist, diese LC-Methoden mit der UPLC zu fahren.

Dies wird durch den neuen Sample Manager und den Quaternary Solvent Manager ermöglicht. Die Chromatogramme zeigen die gleichen Trennungen, lassen sich aber im UPLC-Modus bis zu fünfmal schneller durchführen.

Vom Labor bis in die Produktion

Waters bietet derzeit die größte Palette von UPLC-Systeme an: Durch die Einführung des Patrol werden alle Bereiche von der Forschung und Entwicklung bis zur Produktion abgedeckt.

„Die Idee des Patrol-UPLC-System wurde nicht in den Waters Laboratorien geboren, sondern kam über einen Kundeanforderung in die Entwicklungsabteilungen von Waters“, so Craig Dobbs, Worldwide Product Manager Patrol. Die Kunden wurden durch eine Konsolidierung von Produktionstandtorten und einen allgemeinen Preisdruck getrieben, ihre Systeme in der Prozessanalytik immer weiter zu optimieren.. Daneben sind Produktionsregularien wie PAT eine Anforderung, die spezielle Online- oder Atline-Analysemethoden erfordern.

Im Labor ist die Flüssigchromatographie nach wie vor der Goldstandard von Flüssigkeiten und Feststoffen. In der Prozessanalytik hat sich die LC allerdings bisher nicht in diesem Maße durchgesetzt. Dies liegt in erster Linie an der Zeitverzögerung der LC von der Trennung bis zur Detektion. Gerade im Produktionsprozess sind Wartezeiten von 25 Minuten von der Messung bis zum Ergebnis nicht akzeptabel. Durch den Einsatz der deutlich schnelleren UPLC konnten diese Zeitverzögerung deutlich verringert werden. Teilweise liegen Ergebnisse bereits nach 30 Sekunden vor.. Weitere Anforderungen sind Flexibilität, Robustheit, einfache Bedienung und einfache Servicemöglichkeiten. Mit dem Patrol UPLC-System werden diese Forderungen erfüllt, sagt Dobbs und der Anwender hat die Möglichkeit, diese chromatographische Trennmethode auch im Produktionsumfeld einzusetzen.

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