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Chemotaxis Neuer Assay bietet Echtzeit-Einblicke in die Chemotaxis

| Redakteur: Dr. Ilka Ottleben

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Mit dem Millicell μ-Migration-Assaykit kann die Wirkung chemischer Lockstoffe auf die Migration von adhärenten Zellen in Echtzeit visualisiert und gemessen werden. (Bild: Merck Millipore)
Mit dem Millicell μ-Migration-Assaykit kann die Wirkung chemischer Lockstoffe auf die Migration von adhärenten Zellen in Echtzeit visualisiert und gemessen werden. (Bild: Merck Millipore)

Mithilfe einer neuen Objektträger-basierten Plattform von Merck Millipore kann die Wirkung chemischer Lockstoffe auf die Migration von adhärenten Zellen in Echtzeit visualisiert und gemessen werden. Das Millicell μ-Migration-Assaykit ist ideal für die Untersuchung des Verhaltens von metastasierenden Zellen oder der Wirkung von Toxinen geeignet. Das Kit unterscheidet Chemotaxis von Zufallsbewegungen und bietet tiefere mechanistische Einblicke durch multiparametrische Analyse.

Im Gegensatz zu dem im Rahmen chemotaktischer Studien am häufigsten verwendeten Boyden-Kammer-Assay wird im Millicell μ-Migrationsassay der Filter durch Mikrokanäle ersetzt. Die Zellmigration durch diese Kanäle kann direkt beobachtet und ihr Verlauf quantitativ bestimmt werden. Die Echtzeit-Beobachtung einzelner Zellen bietet Einblicke in verschiedene Zellmigrationsparameter wie Richtung, Geschwindigkeit und Migrationsindex. Ferner ermöglicht das Kit die Einstellung eines stabilen linearen Konzentrationsgradienten für bis zu 48 Stunden.

Mit seinen Glas-ähnlichen optischen Eigenschaften ist der Millicell µ-Migrationsobjektträger für die Analyse von langsam oder schnell migrierenden Zellen mittels Videomikroskopie geeignet. Auf jedem Objektträger können simultan bis zu drei Assays mit etwa 100 bis 200 Zellen pro Assay durchgeführt werden. Das Kit wird gebrauchsfertig mit einem Millicell μ-Migrationsobjektträger und Migrationsassay-Reagenzien geliefert.

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