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Fachkräftemangel in der Chemiebranche kompensieren Neuer Persönlichkeits-Test für die Chemiebranche

| Redakteur: Wolfgang Ernhofer

Mit einem neuen Persönlichkeits-Test für Angestellte und Bewerber in der Chemiebranche soll der effektive Einsatz von Fachkräften überprüft werden. Ziel ist es, die Personen-Job-Passung zu optimieren.

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Fachkräfte in der Chemiebranche müssen auch an der richtigen Stelle eingesetzt werden, damit sie Hochleistungen erbringen können. (Bild: BASF)
Fachkräfte in der Chemiebranche müssen auch an der richtigen Stelle eingesetzt werden, damit sie Hochleistungen erbringen können. (Bild: BASF)

Der Kampf um qualifizierte Fachkräfte in der Chemie- und Pharmabranche erreicht eine neue Ebene: Nach einem Vorab-Bericht des Handelsblatts werden in der Chemiebranche für 2012 unter anderem längere Arbeitszeiten gefordert, um die Effizienz der Branche zu sichern.

"Solche Maßnahmen sind definitiv nicht das einzige Mittel, um die Wirtschaftlichkeit von Unternehmen zu sichern", warnt Rainer Pohl, Vertriebsleiter Deutschland von m.o.v.e.

"Anstatt beispielsweise Arbeitszeiten zu verlängern, müssen die qualifizierten Fachkräfte besser eingesetzt werden. Denn Low Performer sind High Performer am falschen Platz."

Auf diesem Hintergrund haben die Hamburger Personaldienstleister mit hr-metrics einen alternativen Lösungsweg für die Pharma- und Chemiebranche entwickelt. Das Verfahren soll die Personen-Job-Passung optimieren und liefert wissenschaftlich nachweisbar eine höhere Prognosesicherheit für die strategische Personalplanung.

Neue Generation von Testverfahren

hr-metrics ist Vorreiter einer neuen Generation von Testverfahren. Er basiert auf modernster neurowissenschaftlicher Forschung und nutzt drei verschiedene Komponenten: Im ersten Schritt stellt der Job-Profiler die Anforderungen dar, die der Beruf an die jeweilige Bewerberpersönlichkeit stellt.

Der weltweit verbreitete Persönlichkeitstest MBTI (Myer-Briggs-Typen-Indikator) ergänzt als zweiter Baustein das Ergebnis. Er analysiert die Selbstwahrnehmung des potentiellen Arbeitnehmers.

In einem dritten Schritt erkennt der ViQ-Persönlichkeitstest in einem visuellen und intuitiven Testverfahren, was den Bewerber unbewusst antreibt. Er klärt zum Beispiel, ob der Job-Anwärter ein strukturiertes oder ein kreatives Umfeld braucht, oder erkennt, ob der Bewerber ganzheitlich oder eher pointiert denkt.

"Nur durch das Zusammenspiel dieser drei Komponenten können wir das Optimierungspotenzial ganzheitlich erfassen. Indem wir das Ergebnis zusätzlich in Relation zu den Anforderungen des jeweiligen Jobs setzen, kann hr-metrics Job-Anwärter und Job optimal aufeinander abstimmen - besser als es mit bisherigen Testverfahren möglich war, die nur an der Oberfläche kratzen konnten", erklärt Pohl.

Instrument für Personaler in der Chemiebranche

"Bei dem sich abzeichnenden Mangel an Fach- und Führungskräften müssen Unternehmen für einen nachhaltigeren Erfolg in Besetzungsfragen und höherer Mitarbeiter-Zufriedenheit wesentlich intensiver mit der Persönlichkeit der Kandidaten und Mitarbeiter auseinandersetzen. Menschen bleiben, wenn sie sich wohlfühlen - und sie fühlen sich wohl, wenn sie in ihrer Persönlichkeit ernst genommen werden", rät Pohl. "Genau hier setzt hr-metrics an. Unser neues, tiefer gehendes Verfahren sorgt vor allem für mehr Transparenz und Qualität in der Personalplanung."

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