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Deutscher Rohstoffeffizienz-Preis 2011 Neuer Rohstoffeffizienz-Preis ausgeschrieben

| Redakteur: Marion Henig

Um den Stellenwert der Rohstoff- und Materialeffizienz und deren Effekte in der Wirtschaft stärker zu verankern, führt das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie in Zusammenarbeit mit der Deutschen Rohstoffagentur – erstmalig 2011 – den Wettbewerb „Deutscher Rohstoffeffizienz-Preis“ durch.

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Bundesminister
Bundesminister Rainer Brüderle: "Eine ausreichende Versorgung mit Rohstoffen ist für den Innovations- und Industriestandort Deutschland von herausragender Bedeutung. Größere Rohstoff- und Materialeffizienz ist dabei eine wichtige Komponente der Rohstoffsicherung." (Bild: BMWi/Chaperon)

Berlin – Der Rohstoffeffizienz-Preis zeichnet herausragende Unternehmensbeispiele für rohstoff- und materialeffiziente Produkte, Prozesse oder Dienstleistungen und anwendungsorientierte Forschungsergebnisse aus. Prämiert werden vier mittelständische Unternehmen und eine Forschungseinrichtung mit jeweils 10.000 Euro. Einsendeschluss ist 20. September 2011. Die Preisträger werden im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie in Berlin am 16. November 2011 ausgezeichnet.

Forschen für weniger Rohstoffverbrauch

Forschungseinrichtungen, wie zum Beispiel Hochschulinstitute, Fachhochschulen, Fraunhofer Institute und Einrichtungen, Steinbeis-Zentren, gemeinnützige Forschungseinrichtungen können sich mit praxisnahen, marktfähigen Forschungsergebnissen zur Verbesserung der Rohstoff- und Materialeffizienz bei der Gewinnung und Produktion sowie der Produkt- und Prozessgestaltung bewerben.

Rohstoffe sparen im Unternehmen

Mittelständische Unternehmen mit bis zu 1.000 Mitarbeitern mit Sitz in Deutschland können praktizierte Erfolgsbeispiele zur Senkung des Rohstoff- und Materialverbrauchs einriechen, zum Beispiel:

  • zur Rohstoffgewinnung und -aufbereitung,
  • zum Recycling, zur Wiederverwendung und Kreislaufführung von Rohstoffen,
  • zum Produktdesign mit verringertem oder verändertem Rohstoff- und Materialbedarf,
  • zur Substitution von primären Rohstoffen,
  • zur Optimierung von Produktionsprozessen oder Einführung neuer Prozesse,
  • zur Neugestaltung des Produktionsumfeldes.

Eine Jury mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft bewertet die eingegangenen Beiträge der Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Die fachliche Leitung hat die Deutsche Rohstoffagentur.

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