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Werkstoffanalyse Neues Dynamisch-mechanisches Analysegerät für die Werkstoffanalyse

Redakteur: Dr. Ilka Ottleben

Die Charakterisierung von Werkstoffen wie Thermoplaste, Elastomere und Metalle ist wichtig für die Sicherstellung deren Anforderungsprofils und Leistungsspektrums. Das Dynamisch-mechanische Analysengerät DMA 1 dient zur Untersuchung verschiedenster Materialeigenschaften und liefert laut Hersteller Mettler Toledo genaue, kostengünstige Analysen, schont die Ressourcen und beschleunigt die Produkteinführungszeit.

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Ein Instrument – viele Messmethoden: Das Dynamisch-mechanische Analysengerät DMA1 von Mettler Toledo
Ein Instrument – viele Messmethoden: Das Dynamisch-mechanische Analysengerät DMA1 von Mettler Toledo
(Bild: Mettler Toledo)

Das flexible Analysegerät bietet sechs verschiedene Messmodi zur exakten Bestimmung der Eigenschaften von Werkstoffen. Als Einzelgerät ist es in der Lage, verschiedene dynamische und statische Messungen durchzuführen. So lassen sich Viskoelastizität, Glasübergang, Erweichungspunkt, Kristallisationspunkt, Phasenübergang und vieles mehr bestimmen.

Das DMA 1 eignet sich hervorragend für den Einsatz in wissenschaftlichen Einrichtungen und Produktionsumgebungen, in denen die unterschiedlichsten Werkstoffe mit begrenzten Budgets und ggf. unter Zeitdruck zu untersuchen sind.

Das System ist bedienungsfreundlich und flexibel. Probenarm und Messkopf lassen sich in zahlreichen Winkeln einstellen, je nach Art der Probe und deren geometrischer Form. Der Probenarm lässt sich einfach einstellen und es ist keine Kalibrierung mehr zwischen den Konfigurationen erforderlich – das bedeutet, dass Proben unterschiedlicher Formen und Größen schnell nacheinander analysiert werden können. Rasches Abkühlen bis auf -190 °C bei minimalem Verbrauch an Flüssigstickstoff ist ein Vorteil bei hohem Probendurchsatz, spart Kosten und erhöht die Sicherheit der Mitarbeiter. Der Temperaturbereich reicht bis 600 °C und erweitert den Einsatzbereich des DMA 1 erheblich.

Eines der wichtigsten Merkmale des DMA 1 ist sein LVDT (Linear Variable Differential Transformer). Er erlaubt die Messung von Längenänderungen mit einer Auflösung von 2 nm im Bereich von ± 1 mm.

Der LVDT ist in unmittelbarer Nähe der Probe angebracht, um Einflüsse durch das Messsystem auszuschließen. Mit seiner Auflösung steigt auch die Genauigkeit des zeitlichen Verzugs/der Phasenverschiebung von Kraft zu Weg. Damit können Hersteller wesentlich genauer bestimmen, wie sich ein bestimmter Werkstoff in seiner Fertigungsumgebung verhalten wird. Das Ergebnis ist eine höhere Leistungsfähigkeit bei gleichzeitig weniger Nacharbeit.

Zusätzliche Flexibilität bietet das DMA 1 durch die Möglichkeiten, Messungen auch in Flüssigkeiten oder bei einer ganz bestimmten Feuchtigkeit durchführen zu können. Eine Feuchtekammer bzw. ein Feuchtigkeitsgenerator und ein Wärmebad mit Umwälzung ermöglichen Messungen unter optimalen Bedingungen und jedem Beanspruchungsmodus.

Das DMA 1 wird mit Hilfe der bewährten STARe–Software betrieben. Kunden die diese bereits einsetzen, können das Instrument an diese anschließen, sodass Beschaffungskosten reduziert und Einarbeitungszeiten minimiert werden.

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