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Multiphotonenmikroskopie Neues FLIM-Upgrade-Kit für die Multiphotonenmikroskopie

Redakteur: Dr. Ilka Ottleben

Das Fluoview FV1000MPE Multiphotonen-Laser-Scanning-Mikroskop-System lässt sich laut Hersteller Olympus durch ein neues Upgrade-Kit noch einfacher für FLIM-Messungen nutzen.

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Das modular aufgebaute Fluoview FV1000MPE wird oft dann genutzt, wenn es um besonders tief im Gewebe liegende Strukturen geht, die schonend beobachtet werden sollen. Hierbei steht nicht nur ein Zwei-Photonen-Scanner zur Visualisierung zur Verfügung, sondern optional auch ein weiterer Scanner, mit dem u.a. das Freisetzen pharmakologisch wirksamer Substanzen bewirkt werden kann. Die Detektoren des Mikroskop-Systems liegen außerhalb des Scankopfes, sogenannte Non Descanned Detectors (NDD), um eine höhere Lichtausbeute zu erhalten. Das neue Upgrade-Kit des Berliner Unternehmens Picoquant erlaubt es, durch eine kleine Modifikation diese Photomultiplier für hochaufgelöste Lebenszeitmessung tauglich zu machen (FLIM = Fluorescence Lifetime Imaging). Lediglich die Elektronik muss um eine Steckkarte mit entsprechender Software erweitert werden, um zeit- und ortskorrelierte Einzelphotonenzählungen auch auf der Picosekundenskala durchführen zu können (TCSPC = Time-Correlated Single Photon Counting). Nach wie vor kann das FV1000MPE mit utrasensitiven Photodioden (SPAD = Single Photon-Counting Diodes) mit sehr hoher Quanteneffizienz aufgerüstet werden. Diese Aufrüstung würde eine weitere Messtechnik ermöglichen: FCS (Fluorescence Correlation Spectroscopy).

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