Suchen

Neueröffnung Neues Leica Bioimaging Center

| Redakteur: Doris Popp

Am 17. Februar 2016 eröffnen Leica Microsystems und das Biomedizinische Centrum (BMC) der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU), München, die neue Core Facility Bioimaging.

Firmen zum Thema

Endothelzellen der inneren Blutgefäßwand mit dem inversen Weitfeldmikroskop Leica DMi8 aufgenommen. Der Zellkern ist blau, Mitochondrien rot und Fasern des Zellskeletts sind grün eingefärbt.
Endothelzellen der inneren Blutgefäßwand mit dem inversen Weitfeldmikroskop Leica DMi8 aufgenommen. Der Zellkern ist blau, Mitochondrien rot und Fasern des Zellskeletts sind grün eingefärbt.
(Bild: Leica)

Wetzlar – Leica Microsystems nutzt die Facility als Referenz- und Democenter. Das Referenzzentrum für hochmoderne Lichtmikroskopie am BMC ist das Ergebnis einer strategischen Kooperation zwischen Leica Microsystems und der LMU. Das Leica Bioimaging Center ermöglicht einen intensiven Austausch zwischen Mikroskopentwicklern und Anwendern, um gemeinsam Innovationen in der modernen Lichtmikroskopie zu entwickeln und deren Anwendungen in der angewandten Zellforschung zu etablieren.

Den Forschern des BMC bietet das Leica Bioimaging Center Zugang zu modernsten lichtmikroskopischen Technologien, um kleinste Strukturen in der Zelle bis in den Nanobereich sichtbar zu machen und biologische Prozesse bis auf Molekülebene zu untersuchen. Dazu zählen unter anderem die 2014 mit dem Chemie-Nobelpreis ausgezeichnete, höchstauflösende STED (Stimulated Emission Depletion)-Mikroskopie und die für große, lebende Proben besonders geeignete Light-Sheet-Mikroskopie. Das Leica Bioimaging Center ist das größte Referenz- und Demozentrum, das Leica Microsystems bisher in Europa etabliert hat. Kunden und Interessenten können hier die neuesten Leica Systeme kennenlernen und deren Einsatz in der Forschung direkt vor Ort erleben. Zudem können neue Produkte von den Nutzern der Core Facility intensiv getestet werden, bevor sie auf den Markt gebracht werden. Betrieben wird die Facility vom Walter-Brendel-Zentrum für experimentelle Medizin, einem von acht Lehrstühlen, die im BMC angesiedelt sind.

„Die strategische Partnerschaft mit dem BMC als hochkarätiges interdisziplinäres Forschungszentrum bietet uns exzellente Möglichkeiten, mit den Anwendern unserer Mikroskope eng zusammenzuarbeiten. So können wir die Anforderungen unserer Kunden noch besser verstehen. Wir können Innovationen zielgerichtet vorantreiben, die der Wissenschaft helfen, die Geheimnisse des Lebens weiter zu entschlüsseln und den Kampf gegen bislang unheilbare Krankheiten zu gewinnen“, sagt Markus Lusser, Präsident von Leica Microsystems.

Das BMC, das im Oktober 2015 auf dem High Tech Campus der LMU eröffnet wurde, ist mit 60 Forschergruppen eines der größten Forschungszentren, die deutschlandweit in den letzten Jahren eingerichtet wurden. Als Zentrum für angewandte Zellforschung schlägt das BMC eine Brücke zwischen Grundlagenforschung und klinischer Anwendung. Am Leica Bioimaging Center stehen den Forschern zehn Mikroskopsysteme der neuesten Generation zur Verfügung – darunter ein 3D-Höchstauflösungssystem Leica TCS SP8 STED 3X mit integriertem Light-Sheet-Modul, zwei Leica TCS SP8 MP Multiphotonensysteme, zwei Leica TCS SP8 Konfokalmikroskope und ein High-End-Weitfeldmikroskop Leica DMi8 für die Untersuchung lebender Zellen.

Begleitend zur Eröffnung des Leica Bioimaging Centers findet am Nachmittag des 17. Februar 2016 ein wissenschaftliches Symposium statt. Das Thema „Plastizität zellulärer Programme und deren Visualisierung mithilfe moderner Mikroskopietechniken“ adressiert Forscher verschiedener Disziplinen wie Physiologen, Molekularbiologen, Immunologen und Zellbiologen. Die Teilnahme am Symposium ist kostenlos; Interessenten können sich hier registrieren.

(ID:43851514)