Suchen

Plattenfedermanometer Neues Plattenfedermanometer mit hygienegerechtem Prozessanschluss

| Redakteur: Dr. Ilka Ottleben

Firma zum Thema

Mit dem Plattenfedermanometer DP100 bietet Baumer ein Druckmessinstrument an, das speziell für hygienische Prozesse konzipiert wurde. (Bild: Baumer)
Mit dem Plattenfedermanometer DP100 bietet Baumer ein Druckmessinstrument an, das speziell für hygienische Prozesse konzipiert wurde. (Bild: Baumer)

Speziell für hygienische Prozesse, wie sie bei der Herstellung von Medikamenten oder Lebensmitteln vorkommen, bietet Baumer das Plattenfedermanometer DP100 an. Das Manometer der Schutzart IP65 arbeitet rein mechanisch ohne Verwendung einer Druckübertragungsflüssigkeit. Damit ist auch im Fall einer Beschädigung der Plattenfeder eine Verunreinigung des zu messenden Mediums ausgeschlossen. Das DP100 ist mit einer Vielzahl von hygienegerechten Standardanschlüssen verfügbar. Alle vom Medium berührten Bauteile sind aus Edelstahl 1.4435 (316L). Die Membranoberfläche hat einen Rauheitswert von Ra < 0,5 µm.

Das Bajonettringgehäuse des DP100 besteht aus Edelstahl 1.4301 und ist mit dem Prozessanschluss verschweißt. Für die Sichtscheibe wird wahlweise Mehrschichten-Sicherheitsglas oder Instrumentenflachglas verwendet. Das Manometer kann bei Umgebungstemperaturen von -20 bis 60°C eingesetzt werden. Die maximale Temperatur des zu messenden Mediums kann dauerhaft 80°C betragen, kurzzeitig sogar bis zu 150°C. Damit eignet sich das DP100 hervorragend für den Einsatz in SIP-Prozessen (Sterilisation in Place), betont der Hersteller. Auf Wunsch kann das Gerät in einer Variante geliefert werden, die komplett im Autoklaven sterilisierbar ist.

Das Manometer ist für die Messbereiche 0 bis 6 bar, 0 bis 10 bar, -1 bis 5 bar und -1 bis 9 bar erhältlich und 1,3-fach überdrucksicher. Die Messgenauigkeit entspricht der Klasse 1,6 nach EN 837-3. Da diese Messgeräte ohne Druckübertragungsflüssigkeit arbeiten, kommen sie als Alternative zu Messgeräten mit Druckmittler bevorzugt dort zum Einsatz, wo eine Verunreinigung des Prozessmediums im Falle eines Defektes unbedingt verhindert werden muss. Dies ist der Fall, wenn sehr hochwertige Medien verarbeitet werden oder Verunreinigungen des Mediums eine erhebliche gesundheitliche Gefährdung zur Folge hätten.

(ID:30549050)