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Sartorius Campus in Göttingen

Neues Produktionsgebäude für Laborinstrumente eröffnet

| Redakteur: Marc Platthaus

Die Stahlkonstruktion des neue Produktionsgebäudes hat Anfang 2017 den Ingenieurpreis des Deutschen Stahlbaues 2017 in der Kategorie Hochbau gewonnen.
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Die Stahlkonstruktion des neue Produktionsgebäudes hat Anfang 2017 den Ingenieurpreis des Deutschen Stahlbaues 2017 in der Kategorie Hochbau gewonnen. (Bild: Sartorius)

Nach Abschluss des Projektes Ende 2018 wird Sartorius mehr als eine halbe Milliarde Euro in den Sartorius Campus investiert haben. Mit der Eröffnung des neuen Produktionsgebäudes für Laborinstrumente ist ein weiterer wichtiger Meilenstein der Zusammenlegung zweier Göttinger Standorte nun abgeschlossen. Am 13. September wurde das neue Gebäude offiziell eröffnet.

Göttingen – Mit dem neuen Gebäude für die Herstellung von Laborinstrumenten setzt Sartorius auf hochqualitative Produktionsbedingungen und modernes, effizientes Arbeiten, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens. Vor rund 250 Gästen, darunter der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil und der Göttinger Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler, hat der Biopharma- und Laborzulieferer den rund 42 Mio. Euro teuren Neubau als Teil des Sartorius Campus am 13. September offiziell eröffnet. In dem etwa 25.000 Quadratmeter großen Gebäude im Göttinger Industriegebiet Grone stellen rund 450 Mitarbeiter Laborgeräte wie Waagen, Reinstwassersysteme und Feuchtemessgeräte her.

Neues Produktionsgebäude ist größte Einzelinvestition

Das Produktionsgebäude, an dem sich das Land Niedersachsen und der Bund zusammen mit 4,2 Millionen Euro beteiligt haben, ist die größte Einzelinvestition des Sartorius Campus. Insgesamt investiert Sartorius bis zur geplanten Fertigstellung Ende 2018 rund 500 Mio. Euro in den Campus. Die neue Konzernzentrale vereint zwei Göttinger Standorte und bietet außer mehr Kapazitäten für Produktion und Administration auch eine attraktive Arbeitsumgebung, zudem kann das rund 170.000 Quadratmeter große Areal noch erweitert werden.

Bisher auf verschiedene Betriebsstätten verteilte Fertigungsbereiche sind in dem Neubau unter einem Dach zusammengefasst: die Teilefertigung, der Prototypenbau, das Kalibrierungszentrum, eine vergrößerte Ausbildungswerkstatt und die Administration. Knapp 7000 Quadratmeter Glasfläche bieten viel Tageslicht in allen Bereichen, ein modernes Bürokonzept erlaubt effektives Arbeiten. Da in dem Gebäude auch hochgenaue Waagen kalibriert werden, ist es gegen Temperaturschwankungen und durch ein entkoppeltes Fundament gegen Vibrationen geschützt.

Stahlkonstruktion bereits ausgezeichnet

Anfang 2017 hatte der Bau den Ingenieurpreis des Deutschen Stahlbaues 2017 in der Kategorie Hochbau gewonnen. Die Jury des Preisstifters bauforumstahl e.V. lobte die Konstruktion als Sinnbild für die Dynamik und Solidität der Laborwaagen, die darin produziert werden. Sartorius strebt eine Zertifizierung des Neubaus durch die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) an.

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