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Otto von Guericke-Preis 2013 Neues Verfahren zur frühzeitigen Wirkstoffvalidierung

Redakteur: Tobias Hüser

Dr. Tobias May vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig hat die Grundlagen für ein in-vitro Testverfahren entwickelt, das die Kosten für die Entwicklung neuer Medikamente deutlich reduzieren kann. Dafür wurde er von der AiF Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen mit dem Otto von Guericke-Preis 2013 ausgezeichnet.

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Ein neus in-vitro Testverfahren soll die Entwicklung von Medikamenten beschleunigen.
Ein neus in-vitro Testverfahren soll die Entwicklung von Medikamenten beschleunigen.
(Bild: Dr. Klaus-Uwe Gerhardt / pixelio.de)

Köln – Die Entwicklung neuer Wirkstoffe in der Pharmaindustrie ist aufwändig und langwierig. Dr. Tobias May vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig hat sich daher auf die Suche nach einem Verfahren gemacht, das die Kosten der Medikamentenentwicklung reduziert. Für die Grundlagen eines in-vitro Tests hat er jetzt im Rahmen einer Leistungsshow am 12. Juni in Berlin den Otto von Guericke-Preis 2013 von der AiF Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen erhalten.

Die Auszeichnung wird einmal im Jahr für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) vergeben und ist mit 5000 Euro dotiert. Die vorwettbewerbliche IGF wird im Innovationsnetzwerk der AiF und ihrer 100 Forschungsvereinigungen organisiert und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) mit öffentlichen Mitteln gefördert.