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Batterieforschung Neues Zentrum für Batterieforschung

Redakteur: Dipl.-Chem. Marc Platthaus

Leistungsfähige und kostengünstige Batteriesysteme sind die Voraussetzung für die künftige Wirtschaftlichkeit der Elektromobilität. Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) gründet in Kooperation mit der Universität Ulm zu deren Erforschung zum 1. Januar 2011 das Helmholtz-Institut Ulm für Elektrochemische Energiespeicherung.

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Ulm – Das Helmholtz-Institut Ulm für Elektrochemische Energiespeicherung (HIU) ist eines von mehreren Großprojekten mit komplementärer Ausrichtung innerhalb der Helmholtz-Gemeinschaft unter der Koordination des KIT. Das neue Institut wird als Außenstelle des KIT auf dem Campus der Universität Ulm angesiedelt sein und soll eine Brücke zwischen den beiden Standorten Ulm und Karlsruhe schlagen. Es führt so die Expertise der Partner KIT und Universität Ulm sowie assoziierter Partner auf verschiedenen Gebieten der Batterieforschung zusammen. Assoziierte Partner sind das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), ebenfalls Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, und das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW).

„Besonders erfreulich ist, dass Ulm beim Thema Elektromobilität eine führende Rolle einnimmt. Das Helmholtz-Institut Ulm für Elektrochemische Energiespeicherung leistet einen wesentlichen Beitrag dafür, dass Stadt und Region zu einem Spitzenstandort für die Elektromobilität der Zukunft werden. Für die besten Elektroautos der Zukunft brauchen wir auch die besten Forscher und Entwickler“, sagten Bundesforschungminsterin Annette Schavan und Baden-Würtembergs Minsterpräsident Stefan Mappus.

Von der Grundlagenforschung bis zur Produktentwicklung

Die Forschungsschwerpunkte des neuen Helmholtz-Instituts liegen auf den Feldern elektrochemische Grundlagenforschung, Materialforschung, Theorie und Modellierung (elektro)chemischer Prozesse sowie übergreifende Systembetrachtungen, wie beispielsweise Batteriemanagement und Materialverfügbarkeit. Darüber hinaus werden Analysemethoden zur Erforschung atomarer Prozesse während des Lade- und Entladevorgangs entwickelt. Neben der Nutzung bestehender Ressourcen der Partner werden innerhalb des neuen Helmholtz-Instituts vier neue Professuren eingerichtet.

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