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Nahrungsersatz

Nie wieder essen

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Nur noch kurz die Welt retten

Rhinehart hat aber noch eine andere Vision. Wie es sich für einen aufstrebenden Unternehmer im Land der unbegrenzten Möglichkeiten gehört, will er jenseits der Wohlstandsprobleme seiner Landsleute nichts weniger als den Hunger in der Welt bekämpfen. Er plant, Soylent langfristig noch günstiger herzustellen und in den Ländern der Dritten Welt abzusetzen. Wo die Menschen nicht einmal das Notwendigste zum Leben haben, könnte eine Art Soylent tatsächlich Leben retten.

Dem Einwand, dass auch Soylent Wasser braucht, begegnet er gelassen und bietet an, die passende Anlage zur Trinkwasseraufbereitung gleich mit zu liefern. Außerdem ist offensichtlich, dass Gebiete, in den selbst sauberes Wasser knapp ist, keine besseren Optionen für die Nahrungsmittelversorgung haben. Er geht global gesehen sogar davon aus, dass die ständig weiter steigende Erdbevölkerung in naher Zukunft keine andere Wahl hat, wenn alle Menschen satt werden sollen.

Soylent im Härtetest

Ein deutscher Blogger hat die Idee der perfekten Minimalnahrung aufgegriffen und den Selbsttest mit einer eigenen Mischung gemacht. Er hat sich vor und während seines Versuchs regelmäßig ärztlich untersuchen lassen und scheint davon profitiert zu haben. Seine Beobachtungen, die sich auch auf ein positives Körpergefühl beziehen, decken sich mit den Beschreibungen von Rhinehart.

In einer Dokumentation macht schließlich ein englischsprachiger Blogger den Test mit der käuflichen Soylent-Mixtur. Er stellt auch die erstaunliche Firmenhistorie vor und spricht persönlich mit Rob Rhinehart. Außerdem stellt er fest, dass die Hygienevorschriften in den USA für Soylent als Nahrungsergänzungsmittel weit weniger anspruchsvoll sind als die für reguläre Lebensmittel, was dem eilends aufgebauten Unternehmen wohl entgegenkommt.

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