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Organische Elektronik NRW-Innovationspreis 2010 für Forschungen auf dem Gebiet der organischen Elektronik

Redakteur: Dipl.-Chem. Marc Platthaus

Prof. Klaus Meerholz, Lehrstuhlinhaber am Institut für Physikalische Chemie der Universität zu Köln erhält den diesjährigen Innovationspreis des Landes Nordrhein-Westfalen für seine Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der organischen Elektronik.

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Innovations-Preisträger 2010 des Landes Nordrhein-Westfalen: Prof. Dr. Klaus Meerholz.
Innovations-Preisträger 2010 des Landes Nordrhein-Westfalen: Prof. Dr. Klaus Meerholz.
( Bild: Presseservice NRW, Ausschnitt )

Düsseldorf – Der vom Innovationsministerium ausgelobte und mit 100.000 Euro dotierte Preis wird 2010 zum dritten Mal für herausragende marktrelevante Forschungsergebnisse und innovative Produkte und Dienstleistungen verliehen. Der Preis geht in diesem Jahr an Prof. Klaus Meerholz von der Universität zu Köln für seine Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der organischen Elektronik. In der Organischen Elektronik werden organische Substanzen als aktive Materialien in elektronischen Bauteilen verwendet. Für die organischen Leuchtdioden (OLED) wurde unter maßgeblicher Beteiligung von Prof. Meerholz eine neue Materialklasse und damit verbundene Prozessierungsmethoden entwickelt. Sie ermöglichen nicht nur völlig neue Anwendungsfelder, sondern auch eine deutlich kostengünstigere Serienproduktion von OLEDs.

„Prof. Meerholz besitzt die Fähigkeit, Synergien verschiedener Forschungsfelder kreativ und visionär zu nutzen. Seine Entwicklungen haben eine große wirtschaftliche Relevanz, durch sie können zukünftig organische Leuchtdioden für eine Serienproduktion hergestellt werden“, sagt Harald Cremer, Landesclustermanager NanoMikro+Werkstoffe.NRW. Das ist auch der Grund, warum sich der Cluster NanoMikro+Werkstoffe.NRW gemeinsam mit dem Cluster Chemie.NRW entschlossen hat, Prof. Meerholz als Kandidaten für den Innovationspreis vorzuschlagen.

Verleihung findet am 15. November statt

Prof. Meerholz wurde von einer Jury unter dem Vorsitz des Präsidenten der Max-Planck-Gesellschaft, Prof. Dr. Peter Gruss, ausgewählt. Das Preisgeld kann für die Finanzierung zukünftiger Forschungsarbeiten oder für die Verwertung der Forschungsergebnisse verwendet werden. Am 15. November findet die Preisverleihung in der K21 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen Düsseldorf statt.

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