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Labor- und Analysentechnik

Nur leichter Aufschwung für 2013 erwartet

| Redakteur: Marc Platthaus

„Die Unternehmen der Labor-, Bio- und Analysentechnik müssen sich flexibel auf ein sich ständig veränderndes Umfeld mit technologischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen einstellen“, sagt Mathis Kuchejda, Vorsitzender des Spectaris-Fachverbandes Analysen-, Bio- und Labortechnik.
„Die Unternehmen der Labor-, Bio- und Analysentechnik müssen sich flexibel auf ein sich ständig veränderndes Umfeld mit technologischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen einstellen“, sagt Mathis Kuchejda, Vorsitzender des Spectaris-Fachverbandes Analysen-, Bio- und Labortechnik. (Bild: Ernhofer)

Durch ein Plus von 1,7 Prozent beim Auslandsumsatz konnten die Unternehmen der Labor- und Analysentechnik im Jahr 2012 die stagnierenden Geschäfte im Inland kompensieren. Die Gesamtumsätze 2012 beliefen sich auf 6,7 Mrd. Euro. Was erwartet Spectaris, der Fachverband für Analysen, Bio- und Labortechnik, für das laufenden Jahr?

Berlin – Im Jahr 2012 lag der Umsatz der deutschen Industrie für Analysen-, Bio- und Labortechnik nach Angaben des Branchenverband Spectaris mit 6,7 Milliarden Euro um knapp ein Prozent über dem Vorjahresniveau. Der Inlandsumsatz entsprach mit 3,1 Milliarden Euro nahezu dem Wert des Jahres 2011 (-0,1%). Im Auslandsgeschäft konnten die deutschen Hersteller ein Plus von 1,7 Prozent und damit einen Umsatz von 3,6 Milliarden Euro erwirtschaften. Die Zahl der Beschäftigten stieg um 2,6 Prozent auf 38.400 Mitarbeiter.

Für das laufende Jahr rechnen die Firmen nur mit einer leichten Belebung im In- und Ausland. Insgesamt wird ein schwach einstelliges Umsatzplus erwartet. Wachstumsimpulse sollen dabei insbesondere aus Osteuropa, Asien und Südamerika kommen. In Westeuropa wird dagegen in diesem Jahr noch kein deutlicher Aufschwung erwartet. Entsprechend der Umsatzerwartung für 2013 wird von einem erneuten Anstieg der Beschäftigtenzahl um ein bis zwei Prozent ausgegangen.

Internationale Märkte mit Potenzial

„Nach einer vergleichsweise schwachen Phase belastet das schwierige Geschäft in Westeuropa weiterhin die deutsche Analysen-, Bio- und Labortechnik. Zusätzlich muss sich die Industrie flexibel auf ein sich ständig veränderndes Umfeld mit technologischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen einstellen“, so Mathis Kuchejda, Vorsitzender des Spectaris-Fachverbandes Analysen-, Bio- und Labortechnik. Insbesondere die internationalen Märkte hätten aber weiterhin Potenzial, allen voran die Region Asien. Dank innovativer Produkte und eines ausgezeichneten Rufes seien die deutschen, überwiegend mittelständischen Hersteller gut positioniert, in einigen Bereichen sogar Weltmarktführer.

Unternehmen wollen mit Qualität aus Deutschland punkten

Neben anhaltenden hohen Ausgaben in Forschung und Entwicklung von jährlich rund acht Prozent, setzen die Unternehmen auf Investitionen in ihre Marke. Qualität „Made in Germany“ sowie Servicekonzepte sollen auch in Zukunft die Wettbewerbsposition halten und weiter ausbauen.

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