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Mikrowellensynthese

Optische Reaktionsverfolgung in der Mikrowellensynthese

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In einem anderen Forschungsprojekt wurden diese Erkenntnisse auf häufig verwendete elementare Metalle in chemischen Reaktionen ausgeweitet. Die Intensität und Muster der Funken zeigten einen klaren Zusammenhang zwischen Partikelgröße und elektromagnetischer Feldstärke [2]. Diese Ergebnisse helfen, den Verlauf mancher Mikrowellen-unterstützter Reaktionen besser zu verstehen, da nun das Vorkommen relevanter Überhitzungszonen (Hot Spots) visualisiert werden konnte. Schließt man die richtigen Schlüsse aus diesen Beobachtungen, lassen sich verschiedene Reaktionen wie metall-katalysierte Kupplungen oder die Synthese von Metalloxid-Nanomaterialien weiter optimieren.

Fazit

Der Einsatzbereich eines Monomode-Mikrowellenreaktors lässt sich durch die Ausstattung mit einer Kamera beträchtlich erweitern. Mit diesem nützlichen Werkzeug zur optischen Beobachtung lässt sich die Qualität von Methodenentwicklungen und -optimierungen weiter steigern, da der Reaktionsfortschritt nicht länger den Augen des Betrachters verborgen bleibt.

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Literatur

[1] B. Gutmann, A. M. Schwan, B. Reichart, C. Gspan, F. Hofer, C.O. Kappe, Angew. Chem. Int. Ed. 2011, 7636-7640

[2] W. Chen, B. Pieber, C. O. Kappe, Chem. Open 2012, 39-48

* Dr. A. Stadler: Anton Paar GmbH, 8054 Graz, Österreich

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