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Organische und gedruckte Elektronik

Organische und gedruckte Schaltungen revolutionieren die Mikroelektronik

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OLED-Bildschirme – erster Massenmarkt

Kleine OLED-Bildschirme in Handys und Smartphones sind mittlerweile zum Massenmarkt gediehen. Dies hat der organischen Elektronik im letzten Jahr ein Umsatzvolumen von knapp neun Milliarden Dollar verschafft. Bis 2025 soll daraus ein Jahresmarkt von 200 Milliarden werden. Farbstarke und kontrastreiche OLED-Bildschirme sind für 55-Zoll-Fernseher schon erhältlich, allerdings noch sehr kostspielig.

Flexible Bildschirme für E-Reader

Auch die E-Reader mit „elektronischem Papier“ von E-Ink sind wegen des energetisch günstigen, bistabilen Anzeigeprinzips der elektrophoretischen Displays populär. Sie eignen sich im Wesentlichen zur Darstellung statischer Inhalte wie Buchseiten. Der nächste Entwicklungsschritt bringt leichtere, flexible, vielleicht sogar aufrollbare E-Reader und Tablets ohne die schweren Deckgläser. Am weitesten bei der Entwicklung ist hier die Firma Plastic Logic, die sogenannte „Backplanes“ aus organischen Dünnfilmtransistoren (OTFT) herstellt, also der Aktivmatrix zur individuellen Ansteuerung der Pixel.

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Was die Entwicklung der organischen Photovoltaik und Anzeigetechnik derzeit bremst, ist ihre hermetische Einkapselung gegen den atmosphärischen Wasserdampf, der ihre Elektroden korrodiert und die Lebensdauer verkürzt. Die Lösung sind auflaminierte Barriere-Folien. Bestens geeignet erscheinen transparente Schichten aus amorphem Siliziumdioxid (Tonerde).

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