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Partikelgrößenmessung Partikelgrößenmessung im Prozess spart Zeit und Energie

| Redakteur: Wolfgang Ernhofer

Die Probenahme ist der wichtigste Teil einer Online-Messung für die Partikelgrößenbestimmung von trockenen Pulvern während des laufenden Herstellungsprozesses. Die richtige Menge und die saubere Entnahme der Probe ermöglichen eine Online-Erfassung der Partikelgrößenverteilung in Echtzeit und geben dem Techniker schnell Aufschluss über die Auswirkungen von Prozessänderungen auf das fertige Produkt.

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Funktionsweise des Optisizer Partikelgrößenmesssensor
Funktionsweise des Optisizer Partikelgrößenmesssensor
(Bild: Hosokawa)

Die Zerkleinerung von Materialien verbraucht viel Energie: für die Mahlung, für die Sichtung und für den pneumatischen Transport des Materials innerhalb der Anlage. Grundsätzlich gilt: Mit zunehmender Feinheit des Produkts verringert sich die Produktionsleistung der Anlage und erhöht sich gleichzeitig der spezifische Energieeinsatz. Bei abrasiven Produkten erhöht sich außerdem der Verschleiß. Es ist daher unwirtschaftlich ein Pulver feiner zu mahlen als es vom Abnehmer eigentlich verlangt wird.

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Bisher werden viele Anlagen für die Herstellung von Pulvern und Schüttgütern ohne integrierte Messung der erzielten Partikelverteilung gefahren. Mittels der Optisizer-Online-Partikelgrößenmessung lässt sich die Produktion laut Hosokawa sehr viel enger an die Produktvorgaben führen ohne dabei die Qualitätsvorgaben zu gefährden. Gleichzeitig lässt sich die Anlagenleistung erhöhen und der Energieeinsatz verringern.

Permanente Partikelgrößenmessung in den Produktionsprozess integrieren

Zur Einhaltung der Vorgaben war es bisher gängige Praxis, eine Mahl- und Sichtanlage mit großzügig bemessenen Betriebsparametern zu betrieben. Die Anlage wurde mit einer Sicherheitsmarge auf eine höhere Feinheit eingestellt, um bei den üblichen Schwankungen immer innerhalb des zulässigen Korridors zu liegen. Oder anders ausgedrückt: Das Produkt wurde zu fein gemahlen. Diese Vorgehensweise war auch der manuellen Stichprobenkontrolle geschuldet, deren Ergebnisse erst mit deutlichem Zeitversatz dem Anlagenführer vorliegen.

Mit einer permanenten, in den Produktionsprozessen, integrierten Partikelgrößenmessung liegen dem Anlagenführer und der Steuerung stets aktuelle Messwerte vor.

Die Integration des Optisizer-Systems in die Anlagensteuerung kann von einer einfachen Messwertanzeige bis hin zu einer automatischen Nachregelung von Betriebsparametern reichen.

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