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Gert Moelgaard über Trends der Pharmabranche

Patentklippe umschifft – aber was kommt danach?

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Das Portfolio von Big Pharma wandelt sich

Die Vorhersage, dass sich das Portfolio von Big Pharma wandelt, ist nicht schwierig: Die traditionellen Arzneimittel mit großem Volumen und eher niedrigen Marktpreisen werden weniger, dafür gibt es mehr Spezialprodukte mit kleinerem oder mittlerem Volumen, die aber weitaus teurer sind, z.B. zur Behandlung von Arthritis, Diabetes oder Krebs.

Außerdem handelt es sich meistens nicht um OSD-Produkte, sondern um injizierbare Arzneimittel mit einem komplexen Herstellungs- und Verteilungsprozess, um den hohen Anforderungen der proteinbasierten Medizin zu entsprechen.

In anderen Worten: Es handelt sich um eine neue Generation von Arzneimitteln mit kleinen Volumina, aber hoher Komplexität – und einem recht hohen Preis. Es ist der Preis, nicht die Zahl der verkauften Arzneimittelpackungen, der diese zu Blockbuster-Produkten macht.

Typischerweise werden diese Arzneimittel zusammen mit anderen Produkten produziert und daher braucht man flexible Anlagen, um diese Produktwechsel meistern zu können. Die meisten dieser hochwertigen Arzneimittel werden mit biopharmazeutischen Upstream-Prozessen und aseptischen Fill & Finish-Downstream-Prozessen hergestellt.

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