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Gert Moelgaard über Trends der Pharmabranche

Patentklippe umschifft – aber was kommt danach?

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Sind wir bereit für die Zukunft?

Auf die Änderungen, die die neuen Spezialprodukte mit sich bringen, sind viele der traditionellen Anlagen schlecht vorbereitet. Sie sind noch für einen hohen Volumendurchlauf ausgelegt und beinhalten Prozess-equipment, das für große Batches und hohes Volumen optimiert ist. In diesen Anlagen wird der Wandel viel Zeit in Anspruch nehmen und zum Kostentreiber für die Produktionsflexibilität werden.

Erschwerend kommt hinzu, dass bis jetzt Equipment, das die Produktionsflexibilität einfach und kosteneffizient machen würde, nur begrenzt auf dem Markt zur Verfügung steht. Auf der Interpack 2014 in Düsseldorf hat es Ankündigungen der großen Pharmaausrüster gegeben, die in die richtige Richtung zeigen. Dennoch gibt es momentan nur eine begrenzte Zahl von Apparaten, die in einer flexiblen Umgebung hohe Leistungen bringen können.

Dies wird sich wohl ändern. Es ist zu erwarten, dass mit steigender Anforderung an die Anlagenflexibilität das Bewusstsein und damit auch der Markt für entsprechende Anlagenoptionen wächst. Nur so werden sich flexible Anlagen nach der „Patentklippe“ etablieren. Die große Frage an die Pharmaunternehmen muss aber lauten: Sind Sie bereit …?

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