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Pharma 3.0 Pharma 3.0 – Die pharmazeutische Industrie muss sich verändern

| Redakteur: Dipl.-Chem. Marc Platthaus

Die pharmazeutische Industrie befindet sich in einem Veränderungsprozess. Dr. Siegfried Bialojan, Head of European Life Science Centre bei Ernst & Young, ist sich sicher, dass sich durch neue Informationstechniken wie Facebook, Google oder spezielle Patienten-Internetseiten auch das Verhalten der Pharmafirmen ändern muss.

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Dr. Siegfried Bialojan von Ernst & Young sieht die pharmazeutische Industrie vor einem großen Veränderungsprozess. (Bild: LABORPRAXIS)
Dr. Siegfried Bialojan von Ernst & Young sieht die pharmazeutische Industrie vor einem großen Veränderungsprozess. (Bild: LABORPRAXIS)

Hannover – „Pharma 3.0“ – unter diesem Motto sieht Dr. Siegfried Bialojan von Ernst & Young in den nächsten Jahren einen Veränderungsprozess auf die pharmazeutische Industrie zukommen. Waren die früheren Jahre geprägt durch die Suche nach Blockbustern steht für die betroffenen Unternehmen (und die Patienten) nun eher eine nachhaltige Gesundheitsversorgung im Mittelpunkt.

Gesundheits-Ecosystem als neues Schlagwort

Durch neue Player wie Google oder Nintendo entsteht ein regelrechtes Gesundheits-Ecosystem. Über Plattformen wie patientslikeme.com können sich nicht nur Patienten austauschen. Auch für die pharmazeutischen Produzenten bieten sich hier Möglichkeiten neue Medikamente oder Therapien zu entwickeln. „Diese Herangehensweise steckt zwar noch in den Kinderschuhen wird aber in Zukunft deutlich wichtiger“, ist sich Bialojan sicher.

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