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Pharmaunternehmen bei Social Media weiterhin zurückhaltend

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Auf der Grundlage von Tiefeninterviews mit Führungskräften der Pharmabranche empfiehlt Weber Shandwick die folgenden Strategien, um Pharmaunternehmen zu helfen ihr Vertrauen und ihre Kompetenz im Umgang mit Social Media zu maximieren.

1. Fangen Sie klein an

Starten Sie mit kleineren fokussierten Projekten - vielleicht zu Unternehmenszielen, Neuigkeiten oder Reputationsthemen - um ein Gefühl dafür zu entwickeln, was funktioniert, wie man eine Zuhörerschaft gewinnt und Reichweite aufbaut. Unsere Interviewpartner bestätigten, dass der Beginn mit kleineren Projekten oder Pilotprogrammen der Schlüssel zum Sammeln von Erfahrungen ist und dadurch die Sicherheit gewonnen wird, Social Media Strategien zu entwickeln.

2. Bereiten Sie sich vor, aber bleiben Sie flexibel

Viele Gesprächspartner sagten aus, dass Vorbereitung wichtig ist, um Probleme vorwegzunehmen und entsprechende Lösungen zu entwickeln. Jedoch mahnten die Interviewpartner zur Vorsicht, signifikante Ressourcen in eine vollentwickelte "buttoned-up" Strategie zu investieren, da sich die Strategie im Prozessverlauf ändert und weiterentwickelt. Die Befragten lernten stetig hinzu, justierten und adaptierten die Strategie mit der Notwendigkeit eines bestimmten Freiraums ohne verbindliche Erwartungen und festgeschriebene Kriterien.

3. Konzentrieren Sie sich auf den Inhalt, nicht den Kommunikationskanal

Alles was Sie offline tun, können Sie auch online, solange sich der Inhalt an die aktuellen Richtlinien und Gesetze hält. Probleme mit Aufsichtsbehörden traten meist dann auf, wenn Regeln nicht befolgt wurden, die auch für nicht-digitale Kommunikation gelten.

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4. Wählen Sie die Kommunikationskanäle mit Bedacht

Einige Befragte beschreiben Kollegen, die auf den Social Media Zug aufspringen, nur um "dabei" zu sein. Ratsam ist jedoch eine strategischere Herangehensweise, insbesondere bei der Wahl der Kommunikationsplattformen.

5. Gewährleisten Sie Transparenz und Ehrlichkeit

Die Interviewpartner bestehen auf eindeutigen klaren Regeln des Engagements und die Sichtbarkeit dieser Regeln auf allen sozialen Plattformen. Manche Unternehmen stellen internen und externen Zielgruppen einen digitalen Ethikkode zur Verfügung, während andere Konzerne eine "weichere" Ansprache mit ihren Nutzergruppen als effektiver empfinden.

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