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Neues Qualitäts-Prüflabor Photovoltaik Institut Berlin (PI-Berlin) gründet Qualitäts-Prüflabor in China

| Redakteur: Gabriele Ilg

Das Photovoltaik Institut Berlin (PI-Berlin) gründet ein Qualitäts-Prüflabor für PV-Module und Systeme mit Produktionsüberwachung in Suzhou, (Großraum Shanghai), China.

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Prof. Dr.-Ing. habil Stefan Krauter, Vorstandsmitglied am PI
Prof. Dr.-Ing. habil Stefan Krauter, Vorstandsmitglied am PI
(Bild: S. Krauter)

Berlin, Suzhou/VR China – PV-Produkte aus China sind oft sehr preisgünstig, aber manchmal bleibt deren Qualität, Lebensdauer und Performance hinter europäischen Erwartungen zurück. Zur Qualitätssicherung wurden verschiedene IEC-Normen (61215, 61636, 61730) eingeführt, die einen Mindeststandard für die Produktqualität sichern. Zusätzlich werden inzwischen über die IEC-Normen hinausgehende Tests durchgeführt.

Das PI-Berlin ist eines der wenigen akkreditierten Prüflabore für alle IEC/EN/ISO/UL-Qualitätstests und führt zudem entsprechende Zusatztests durch, die insbesondere für Banken und Investoren entscheidend sind.

Oftmals unterscheidet sich die tatsächliche Serienproduktion der PV-Produkte von den Prüfmustern in den Labors, das heißt der Verbraucher erhält oft eine verminderte Produktqualität. Zwar wachen die Labors und Zertifizierungsstellen darüber, dass ein solcher Missbrauch des Zertifikats möglichst nicht stattfindet, doch lässt sich dies oft erst sehr spät, z.B. nach Auslieferung, feststellen.

Deshalb geht das Institut einen Schritt weiter und überprüft PV-Module bereits vor der Verschiffung, vermisst Stichproben, überprüft Qualitätsstandards der Produktion und führt Fabrikinspektionen in kurzen Abständen durch (Hochfrequenzüberwachung).

Hierzu gründet PI-Berlin gemeinsam mit einem chinesischem Partner PI-China. Überprüfte Chargen erhalten das PI-Cert-Label, damit der qualitätsbewusste Systemintegrator die Module bzw. Komponenten direkt und sicher am Installations- bzw. Anlieferungsort einsetzen kann.

„Für weniger als ein Prozent der Modulkosten lässt sich bereits ein sinnvolles PI-Qualitätspaket zusammenstellen (inklusive „Initial Degradation“, STC, Schwachlicht, PID, „EVA Gel-Content“, Peel-Test). Komplette PV-Systeme werden ab 2012 geprüft“, sagt Professor Stefan Krauter, Vorstandsmitglied am PI.

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