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Anwenderbericht Pipetten im Einsatz bei der HIV-Forschung

Quelle: Integra Biosciences

Bei den Studien zu HIV und neuen Behandlungsmöglichkeiten für diese Krankheit nutzen Wissenschaftler am französischen nationalen Zentrum für wissenschaftliche Forschung die Voyager-Pipette von Integra. Hier berichten sie über Ihre Arbeit und den Einsatz der Pipette.

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v. l.: Gaël Petitjean, Scarlette Abbou und Suzie Houssier am Centre National de la Recherche Scientifique in Montpellier
v. l.: Gaël Petitjean, Scarlette Abbou und Suzie Houssier am Centre National de la Recherche Scientifique in Montpellier
(Bild: CNRS)

Die Behandlung von HIV-Infektionen kann auf große Fortschritte zurückblicken. Dennoch bleiben Probleme bestehen. Scarlette Abbou, eine Ingenieurin am französischen nationalen Zentrum für wissenschaftliche Forschung (CNRS) erläutert ihre Laborarbeit in diesem Bereich: „Als Reservoire für HIV agieren unter anderem CD4 T-Zellen, die im frühesten Stadium der Infektion gebildet werden. Diese latenten Reservoire sind in der Lage, eine antiretrovirale Therapie (ART) zu überleben, sodass infizierte Zellen reaktiviert werden und HIV produzieren können, nachdem die Behandlung gestoppt wurde, oder wenn sich eine Resistenz entwickelt.“ Abbous Team untersucht alle Faktoren, die zum Überleben des Virus unter diesen Umständen beitragen.

Das Labor arbeitet mit einer Kohorte von HIV-positiven Patienten, die seit den 1990er Jahren beobachtet werden. Es überwacht ihre Therapien und das Fortschreiten der Erkrankung. Die Voyager-Pipette mit einstellbarem Spitzenabstand ist zum wesentlichen Bestandteil dieser Arbeit geworden, denn sie unterstützt umfassende Screenings zahlreicher Patientenproben, die analysiert werden müssen. „Unsere Kohorte besteht aus rund einem Dutzend Patienten, und das Screening zahlreicher Proben für jeden einzelnen ist viel Arbeit“, sagt die Forscherin.

Abbou und ihre Kollegen erhalten Blutproben und extrahieren sowohl CD4-T-Zellen als auch genomische DNA vom Wirt, gefolgt von einer Analyse mittels PCR, Gelelektrophorese und Sequenzierung. „Oft bereiten wir pro Patient bis zu 20 PCR-Platten gleichzeitig vor und mussten feststellen, dass das Pipettieren zwischen den verschiedenen Plattenformaten mit manuellen Pipetten unglaublich zeitaufwändig war“, schildert die CNRS-Ingenieurin. „Um diesen Aufwand zu reduzieren, haben wir zwei 8-Kanal-Voyager-Pipetten mit einstellbarem Spitzenabstand gekauft und waren sofort froh darüber, wie sie unseren Arbeitsablauf verbessert haben.“ Laut Abbou hat die Pipette die Zeit für einen Probentransfer von einer 96-Well-Platte auf eine Gelplatte von ca. 40 Minuten auf 5 Minuten oder weniger verringert. „Ich habe außerdem eine signifikante Verbesserung der Genauigkeit bemerkt, da ich nicht jeden einzelnen Well pipettieren muss. Dank der Voyager bin ich in meiner Forschungsarbeit wesentlich schneller vom Test zum Ergebnis gekommen – das ist fantastisch.“

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