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Pharmaproduktion/Reinraum Pöppelmann baut Reinraum-Kapazitäten aus

| Redakteur: Dominik Stephan

Laborgerätehersteller Pöppelmann FAMAC erweitert seine Produktionskapazitäten: Die Firma nimmt in Lohne zusätzliche Reinraumflächen von 400 Quadratmetern in Betrieb.

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Im Reinraum von Pöppelmann FAMAC muss gewährleistet sein, dass sich weniger als 350.000 Partikel / ccm (< 0,6 um) in der Luft befinden
Im Reinraum von Pöppelmann FAMAC muss gewährleistet sein, dass sich weniger als 350.000 Partikel / ccm (< 0,6 um) in der Luft befinden
(Bild: Pöppelmann FAMAC)

Lohne – Die neuen Reinräume werden zur Herstellung pharmazeutischer oder medizintechnischer Funktionsteile und Verpackungen aus Kunststoff genutzt, so die Pöppelmann-Sprecher. „Unseren bestehenden Reinraum in der Produktion haben wir im letzten Jahr um einen weiteren Reinraum für Kommissionierungs- und Montagearbeiten mit einer Grundfläche von 400 Quadratmetern erweitert“, erkläte Torsten Mairose, Produktionsleiter bei Pöppelmann FAMAC. Seit 2004 stellt das Unternehmen nun schon Laborgefäße und andere Kunststoffprodukte inklusive Verpackung für die Medizin- und Pharmaindustrie unter Reinraumbedingungen her.

Die Reinraum-Produktion bei Pöppelmann FAMAC ist nach DIN EN ISO 14644 Klasse 7 und Klasse C des EG-Leitfadens GMP qualifiziert und mit einem Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 13485:2010 zertifiziert. Die autark betriebenen Reinräume sind mit einem separatem Klimatisierungs- und Filtersystem ausgestattet. Der ständig herrschende Überdruck sorgt für einen kontinuierlichen Luftstrom aus dem Reinraum hinaus. Regelmäßige Kontrollen stellen sicher, dass sich weniger als 350.000 Partikel pro Kubikzentimeter bis herab zu einer Größe von 0,6 Mikrometer und 100 Keimbilder pro Kubikmeter in der Luft befinden.

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Um die Menge an Partikeln und Keimen in der Luft so gering wie möglich zu halten, tragen die Mitarbeiter nicht nur eine besondere Schutzkleidung, sie werden zudem entsprechend geschult, wie sie sich im Reinraum zu verhalten haben. Die Montage- und Verpackungsanlagen im Reinraum sind leicht zu reinigen und zu warten. Sie haben keine offenen Schrauben, versteckten Ecken oder Flächen, an denen sich Staub sammeln könnte. Die Spritzgussmaschinen hingegen produzieren von außen in den Reinraum hinein. Sie können bei Bedarf aber auch abgekoppelt und in anderen Bereichen eingesetzt werden.

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