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Analytica 2016: Spectaris-Marktzahlen Positiver Trend für die Labortechnik-Hersteller soll sich auch 2016 fortsetzen

| Redakteur: Dipl.-Chem. Marc Platthaus

Einem extrem erfolgreichen Jahr 2015 soll nach Ansicht der 330 Mitgliedsunternehmen des Fachverbandes Analysen-, Bio- und Labortechnik bei Spectaris ein nicht minder erfolgreiches Jahr 2016 folgen. Welche Faktoren diese Einschätzung stützen, lesen Sie in diesem Beitrag.

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ABL-Vorsitzender Mathis Kuchejda präsentierte während der Hauptpressekonferenz zur Analytica 2016 extrem gute Zahlen für das Jahr 2015 und gab einen positiven Ausblick für das laufende Jahr.
ABL-Vorsitzender Mathis Kuchejda präsentierte während der Hauptpressekonferenz zur Analytica 2016 extrem gute Zahlen für das Jahr 2015 und gab einen positiven Ausblick für das laufende Jahr.
(Bild: LABORPRAXIS)

München – Nach einem erfreulichen Ergebnis im Jahr 2015 rechnen die deutschen Hersteller von Analysen-, Bio- und Labortechnik nach Einschätzung des Unternehmensverbandes Spectaris auch im laufenden Jahr mit einem deutlichen Umsatzplus, wie Mathis Kuchejda, Vorsitzender des Fachverbands Analysen-, Bio- und Labortechnik bei Spectaris anlässlich der Hauptpressekonferenz der Analytica 2016 berichtet. „Nache einem extrem erfolgreichen Q4/2015 sehen wir auch für 2016 gute Geschäfte für unsere Mitgliedsunternehmen“, sagt Kuchejda. Sowohl für das Inlandsgeschäft als auch für den Auslandsumsatz wird ein Wachstum von etwa fünf bis sechs Prozent erwartet. Die positiven Einschätzungen des internationalen Geschäfts gehen dabei unter anderem von weiterhin stabilen Zuwächsen in Europa, einer starken Nachfrage in Nordamerika und insbesondere Asien sowie von einem zweistelligen Plus in Mittel- und Südamerika aus. Aufgrund der positiven Prognose bei der Umsatzentwicklung wird ein Anstieg der Beschäftigtenzahl um ein bis zwei Prozent erwartet.

2015: Erwartungen übertroffen

In 2015 übertraf das Branchenergebnis die Erwartungen vieler Unternehmen: Mit 7,61 Milliarden Euro lag der Branchenumsatz der rund 330 deutschen Unternehmen deutlich über dem Niveau des Vorjahres (+6,7%). Das Inlandsgeschäft wies mit 3,52 Milliarden Euro einen starken Zuwachs auf (+8,1%). Der Auslandsumsatz erreichte bei einem Plus von 5,5% einen Wert von 4,09 Milliarden Euro. Auch die Entwicklung der Anzahl der Beschäftigten in 2015 ließ sich erfreulich bewerten. Diese stieg um 2,6% auf rund 41 700 Mitarbeiter/innen. Der schwache Eurokurs, niedrige Ölpreise und eine weiterhin eher expansive Geldpolitik haben die weltweite Nachfrage begünstigt. Daneben profitiert die Branche von einer Ausweitung der Spitzenforschung vieler Länder und Unternehmen sowie von immer komplexeren regulatorischen Anforderungen, beispielsweise im Lebensmittel- oder Umweltsektor. Auc der Megatrend Gesundheit bietet neue Marktchancen, etwa im Bereich der Biotechnologie. Die Vielzahl der Anwendungsgebiete der Analysen-, Bio- und Labortechnik und der hohe Internationalisierungsgrad der Firmen verhindern dabei eine starke Abhängigkeit von einzelnen Branchen oder Ländern.

Zur diesjährigen Analytica zeigen die Firmen sich optimistisch und gehen davon aus, in 2016 wieder an den Erfolg des letzten Jahres anknüpfen zu können.

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