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Zukunftsforums Biotechnologie Preis des Zukunftsforums Biotechnologie geht nach München

Redakteur: Manja Wühr

Die Dechema hat anlässlich des 10-jährigen Jubiläums des Zukunftsforums Biotechnologie erstmals einen Preis für einen herausragenden interdisziplinären Forschungsbeitrag verliehen.

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Anna Groher erhielt für ihre Masterarbeit den erstmals vergabenen Preis des Zukunftsforums Biotechnologie (Bild: TUM)
Anna Groher erhielt für ihre Masterarbeit den erstmals vergabenen Preis des Zukunftsforums Biotechnologie (Bild: TUM)

Frankfurt am Main – Anna Groher vom Lehrstuhl für Bioverfahrenstechnik der TU München hat für ihre Masterarbeit zur Entwicklung eines Zwei-Enzym-Systems zur Produktion von N-Acetyl-Neuraminsäure den erstmals vergebenen "Preis des Zukunftsforums Biotechnologie" der Dechema erhalten. Er ist in diesem Jahr dank der Unterstützung von Sartorius mit 3000 Euro dotiert und wurde während der Feier zum 10-jährigen Jubiläum des Zukunftsforums in Frankfurt überreicht.

N-Acetyl-Neuraminsäure spielt eine wichtige Rolle bei zahlreichen physiologischen Prozessen und ist Ausgangsstoff für die Synthese einer ganzen Reihe von pharmakologisch aktiven Substanzen. Frau Groher gelang es, zwei N-Acyl-D-Glucosamin-2-Epimerasen aus Cyanobakterien gentechnisch herzustellen und zu charakterisieren. Eine der Epimerasen kombinierte sie mit dem Enzym N-Acetyl-Neuraminat-Lyase aus E. coli zu einem zweistufigen Syntheseverfahren zur Herstellung von N-Acetyl-Neuraminsäure. Sie entwickelte auch ein kinetisches Modell und konnte mittels Reaktionsgeschwindigkeitsmessungen den bislang angenommenen Reaktionsmechanismus der N-Acetyl-Neuraminat-Lyase korrigieren.

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